Liebe/r Mozilla,

ich habe beschlossen, künftig nicht mehr Ihre Produkte (z.B.
firefox) zu nutzen. Der Grund: 

Ich mußte mit Bestürzung lesen, daß der Vorstandsvorsitzende in den USA seinen
Posten auf „öffentlichen Druck“ räumen mußte. Sein „Vergehen“: er hatte von
seinem Recht der Meinungsfreiheit gebraucht gemacht und eine Institution
unterstützt, die sich für Familien und die Ehe zwischen Mann und Frau stark
macht. 

Ebendieses mache ich auch, und mit mir etliche Millionen – bewußt oder unbewußt
– in Deutschland und weltweit. Nicht nur aufgrund meiner Funktion als Theologe
und Familienvater weiß ich, welch einen unersetzlichen und unbezahlbaren
Beitrag die Familie und die Ehe (hier meine ich den eindeutigen
„traditionellen“ Begriff mit seinem „traditionellen“, Jahrtausende alten
Inhalt) für die Gesellschaft hat. Das kann keine andere Flickschusterei - egal
ob Patchwork oder Homo-Partnerschaften - in dieser Weise leisten, wie es die
traditionelle Ehe und Familie schafft, die auf ein Leben lang angelegt ist –
Ausnahmefälle wie Scheidungen bestätigen diese ansonsten gute Regel. Jeder hat
ein Recht auf eine freie Meinung, zumal besonders dann, wenn sie der Realität
entspricht und Wahrheiten klar ausspricht. Das wird sämtlichen
Homosexuellen-Lobbys (nebenbei sei erwähnt: es handelt sich hier um eine
Minderheit der Minderheit), auf dessen Druck hin der Vorstandsvorsitzende
seinen Posten räumen mußte, ebenso zugesprochen. Wenn aber nur noch die
„richtige“ Meinung frei ist, dann nähern wir uns ganz bedenklich einem
Meinungs- und Gesinnungsterror. Sollte es schon wieder so weit sein? 

Ich erkenne aus dieser Ihrer völlig überzogenen und ratiophoben (ich nehme an,
Sie sind dann auch ein Freund solcher „Kunstwörter“) Reaktion gegenüber diesem
Vorstandsvorsitzenden, daß Sie im Denken und Handeln freiheitsliebende Menschen
nicht als Kunden haben wollen. Unter diesen Kundenkreis falle ich allerdings
auch, wie auch die meisten meiner Bekannten. Daher komme ich Ihnen entgegen und
werde Sie nicht mehr weiter als unerwünschter Kunde belästigen. Das gleiche
werde ich meinen zahlreichen Bekannten nahe legen.

Mit freundlichen Grüßen

Patric Pisot, Rostock

                                          
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