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Einladung zu Beiträgen

"Dilemmata des Dekolonialismus: Dekoloniale Welten und Identitäten im
Spannungsverhältnis zwischen Freiheit und Abhängigkeit im 20.
Jahrhundert"
Interdisziplinäres Doktorandenkolloquium
Institut für Geschichte, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Karlsruhe House of Young Scientists (KHYS)
Karlsruhe (Deutschland)
13.-15. April 2011

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Vom 13. bis 15. April 2011 findet am KIT ein Interdisziplinäres
Doktorandenkolloquium zum Thema "Dilemmata des Dekolonialismus:
Dekoloniale Welten und Identitäten im Spannungsverhältnis zwischen
Freiheit und Abhängigkeit im 20. Jahrhundert" statt. 

Das Kolloquium bietet 16 Doktorandinnen und Doktoranden und Post-Docs
die Gelegenheit, ihre Dissertations- bzw. Forschungsprojekte
vorzustellen, zu diskutieren und die Kolloquiumsthematik in
gemeinsamen Diskussionen zu vertiefen.

Die zentrale Fragestellung des Workshops lautet zunächst vor dem
Hintergrund der interdependent verwobenen Begriffe
Identität-Mentalität-kollektives Gedächtnis, welche konkreten
Ereignisse und Faktoren den jeweiligen Prozess der Dekolonisation
prägten und welche Konsequenzen sich daraus für das jeweilige Land
ergaben. Aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Perspektiven soll
herausgearbeitet werden, welche verschiedenen Prozesse zu einer
Dekolonisierung geführt haben.

Vor dem Hintergrund der politischen Dekolonisation im 20. Jahrhundert
soll nicht nur nachvollzogen werden, wie kulturelle, soziale und
religiöse Konstruktionen von Identitäten sich im Prozess bedingen,
sondern es soll auch herausgearbeitet werden, inwiefern dies sowohl
das Geschichtsverständnis der Kolonialisierten bzw.
Dekolonialisierten als auch ihr Selbst- und Fremdbild geprägt hat.
Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Frage nach der wirtschaftlichen
und technischen Abhängigkeit der Kolonialisierten, die sich aufgrund
der Rückständigkeit auf den genannten Gebieten entwickelte: Wie
prägte sie das Verhältnis zu den Mutterländern, zur
industrialisierten Welt? Angesprochen sind Doktoranden und
Postdoktoranden der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften.

Die eingesandten Unterlagen sollten eine kurze Projektbeschreibung
(max. 1 Seite) und einen kurzen Lebenslauf enthalten. Bei Fragen
wenden Sie sich bitte an Suzan Stutz M.A. und Rubina Zern M.A
([email protected] ). Die kompletten
Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 01. Februar 2011 entweder im
Institut für Geschichte eingehen oder per E-Mail
([email protected]) eingeschickt werden:


Kontakt:        

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Institut für Geschichte, Franz-Schnabel-Haus
z. Hd. Suzan Stutz / Rubina Zern
Kaiserstr. 12
76131 Karlsruhe
E-Mail: [email protected]
 
 
 
 
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