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Inhaltsverzeichnis Theme: Auf der Suche nach Methoden interkulturellen Philosophierens Publication: Polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren Date: Nr. 27 (2012) __________________________________________________ Mit der Nummer 27 begeben wir uns auf die Suche nach Methoden interkulturellen Philosophierens. Was tun wir eigentlich, wenn wir interkulturell philosophieren? Braucht der philosophische Polylog Methoden? Kann ein nach allen Seiten offener philosophischer Polylog sich überhaupt auf bestimmte Methoden festlegen? Ist das nicht bereits wieder eine Geste der Ausgrenzung? Oder muss er sich bestimmter Methoden bedienen, um als ein philosophisches Gespräch unterscheidbar zu sein vom freundlichen Gerede? Welche Methoden könnten dies sein? Solche und ähnlich Fragen haben wir uns in der Redaktion schon seit einiger Zeit gestellt. Die im Hauptteil dieser Ausgabe versammelten fünf Autoren versuchen, ihre je eigenen Antworten zu geben, vom Vorschlag einer transzendentalen Methodik (Eike Bohlken) über den einer "diatopischen Hermeneutik" (Josef Estermann) bis hin zur Idee eines "inneren Polylogs" des einzelnen Philosophen (Hsueh-i Chen). Graham Parkes beleuchtet die Bedeutung körperlicher Übungen in der ostasiatischen Philosophie und Cecilia Pires beschäftigt sich mit den sozialphilosophischen Herausforderungen für eine interkulturelle Philosophie. Im "forum" macht uns Murat Ates mit einem der wichtigsten türkischen Literaten und Philosophen des 20. Jahrhunderts bekannt: Cemil Meriç (1916-1987) und dessen Arbeiten zum indischen Denken und der Beziehung der türkischen Intellektuellen zu Indien. Damit eröffnet Meriç eine Perspektive, die wir uns hier im Polylog öfter vertreten wünschen: die Perspektive des sogenannten "Süd-Süd-Dialogs". Noch immer ist damit der okzidentale Diskurs die Messlatte der Mehrheit philosophischer Arbeiten. Diese Eindimensionalität aufzubrechen ist ein zentrales Anliegen eines philosophischen Polylogs. Der Beitrag von Jay L. Garfield führt in die Grundzüge der buddhistischen Ethik ein, mit dem Stellenwert des Guten, des Leidens und der Tugenden, die zu entwickeln sind, um das Leiden zu minimieren, insbesondere wie sie in der Mahayana-Moraltheorie entwickelt wurden. Rezensionen und Buchtipps runden das Heft wie immer ab. Bestellungen unter: www.polylog.net oder direkt über [email protected]. Ein Einzelheft kostet 15 Euro plus Versandkosten. Ein Abonnement (2 Nummern pro Jahr) kostet 28 Euro. Gerne lassen wir Ihnen ein Rezensionsexemplar zukommen. Bestellungen unter: [email protected] Inhalt: Bianca Boteva-Richter & Franz Gmainer-Pranzl: Einleitung (S. 2-4) Eike Bohlken: Interkulturelle Philosophie nach transzendentaler Methode. Grundzüge eines hypothetischen Universalismus (S. 5-20) Josef Estermann: Diatopische Hermeneutik am Beispiel der Andinen Philosophie. Ansätze zur Methodologie interkulturellen Philosophierens (S. 21-40) Cecilia Pires: Interkulturelle Philosophie im Kontext einer Ethik der Solidarität. Sozialphilosophische Herausforderungen (S. 41-51) Graham Parkes: Ehrfurcht gegenüber den Dingen dieser Welt. Körperliche Übung in ostasiatischen Philosophien (S. 53-70) Hsueh-i Chen: Wer philosophiert wie interkulturell? (S. 71-82) Murat Ateş Umwege auf dem Weg zu einem weltweiten Denken (S. 83-97) Jay L. Garfield: Buddhistische Ethik (S. 99-110) Rezensionen & Buchtipps (S. 111-143) Kontakt: Dr. Anke Graneß, Redaktionsleitung polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren Institut für Philosophie Universitätsstr. 7 A-1010 Wien Österreich E-Mail: [email protected] Web: http://www.polylog.net Facebook: http://de-de.facebook.com/wigip __________________________________________________ InterPhil List Administration: http://interphil.polylog.org Intercultural Philosophy Calendar: http://cal.polylog.org __________________________________________________

