Hi,
On Sun, Jun 18, 2006 at 10:05:48PM +0200, Michael Holzt wrote:
> > Klar, denn Xen setzt Netzwerktechnisch im Layer2 an - da ist es schon
> > eher schwierig, IPv6 zu verhindern (... ohne IPv4 multicast auch zu
> > toeten).
>
> Falsch. Xen erzeugt für jede virtuelle Maschine ein Netzwerkdevice in der
> Domain 0. Was diese dann damit macht, bleibt dieser überlassen. Es _kann_
> gebridged sein, es kann aber auch geroutet werden.
>
> IPv6 könnte in beiden Konfigurationen blockiert werden, denn neben dem
> bekannten iptables gibt es auch noch ebtables - für Filterung direkt auf
> der Bridge.
Natuerlich kann man es *bewusst* verhindern, aber darum geht es hier
nicht - als Implementator eines virtuellen Netzwerkdevices, was nur auf
L2-Ebene arbeitet, muss man eigentlich nichts tun, damit IPv6 damit
funktioniert, wenn IPv4 schon geht - im Gegenteil, man muesste aktiv
was programmieren, um IPv6 nicht-funktionierend zu machen.
Jetzt klar?
(Anders als bei vserver-Umgebungen a la "jail", wo man fuer IPv6 explizit
zusaetzlichen Code schreiben muss)
Gert Doering
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