Moin,

On Thu, Jun 14, 2012 at 03:18:19PM +0200, [email protected] 
wrote:
> also Server statisch ist klar. Aber wenn ich mir Einfuehrung von IPv6 auf 
> die Fahne schreibe, dann muss das doch mehr sein als nur ein Webserver. 
> Dann sollten doch einige Client-Netze mit dabei sein. Dort kommt irgend ne 
> automatische Adressvergabe zum Einsatz und schon gehts los. Wenn das auch 
> nur etwas sicher werden soll braucht man auf den Netzwerkgeraeten paar 
> Funktionen.

Was heisst "sicher"?  Sicher gegen *was*?

Die theoretisch möglichen Angriffe sind klar, aber was ist davon in einem
Uni-Umfeld ein realistisches(!) Bedrohungsszenario, und warum hilft dagegen
die vom Vendor-Marketing verkaufte Lösung?

Wir fahren (ausser Anti-Spoofing-Filtern) gar keine First-Hop-Security-
Massnahmen, weil entsprechende Bedrohungsszenarien nicht existieren
("wer einen Rechner in unserem OfficeNetz hat, ist Mitarbeiter, und hat
sowieso Zugriff - und das, worauf er keinen Zugriff hat, ist verschlüsselt,
da bringen ihm auch irgendwelche Netzwerkschweinereien nichts").

Rogue RA / RA-Guard in öffentlichen Netzen lass' ich gelten, ja.  Aber
das lässt sich auch mit dem Policy-Hammer lösen ("wer seinen Laptop hier
ansteckt und einen DHCP-Server aktiv hat und/oder RAs schickt, verliert
seinen Netzwerkzugang für vier Wochen und wischt einmal den Gang in der
Mensa").

Gert Doering
        -- NetMaster
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have you enabled IPv6 on something today...?

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