Bertil Häggman schrieb:
> > > Stalin and Hitler are much of the same. Juenger wrote about > that during his visit to the Eastern Front in 1942. There is > an excellent quote on how the killing of the bourgeois class > in Russia made the bourgeois class in Germany react > mercilessly. > Jünger is merely quoting what somebody else says: "...aß ich zunächst mit Massenbach... Wir sprachen über die Schandtaten der Zeit. Es war ein Dritter dabei, der sie für unvermeidlich hielt. Durch die Abschlachtung des russischen Bürgertums nach 1917, die Ausmordung von Millionen in Kellern, sei der deutsche Kleinbürger in panischen Schrecken versetzt worden und habe sich fürchterlich gemacht. So sei von rechts gekommen, was noch entsetzlicher von links gedroht habe. Bei solchen Unterhaltungen wird deutlich, wie tief die Technik bereits in das Moralische eingedrungen ist. Der Mensch fühlt sich in einer großen Maschine, aus der es kein Entrinnen gibt. Da sieht man überall die Furcht regieren..." p. 475 in the dtv-edition (Apscheronskaja, 1. Januar 1943) What Jünger himself thinks about the whole thing is evident in a lot of passages in "Kaukasische Aufzeichnungen" which is among the best things he ever wrote. His eye here is stronger than all attempts at making sense of what he sees, somethings that often limits the results of his observations. (I hope I do express this comprehensibly).: "Man teilte ihm zur Versorgung eine Kolchose zu, auf welcher der russische Staat bis dahinachthundert Geisteskranke beschäftigt und ernährt hatte. Die Kranken werden nun... durch den Sicherheitsdienst umgebracht... (Woroschilowsk, 1. Dezember 1942) "Der Hauch der Schinderwelt wird oft so spürbar, daß jede Lust zur Arbeit, zur Formung von Bildern und Gedanken erstirbt. Die Übeltat hat einen auslöschenden, verstimmenden Charakter; die Menschenflur wird unwirtlich wie durch ein verborgenes Aas. In solcher Nachbarschaft verlieren die Dinge ihren Zauber, ihren Duft und Geschmack... (Woroschilowsk, 2. Dezember 1942) (p.433 dtv) All in all he is simply apalled by what both sides are doing. Only later, back in Paris, will he start to put the whole thing together in a "meaningful way", and this is where the whole concept of Titanismus as the final weapon against all things inexplicable in the 20th century tems from. The seed for it were the weeks in the Kaukasus. I hope that anyone can understand what I'm trying to say. "Kaukasische Aufzeichnungen" is not in any way a rechtfertigung Jüngers for any kind of terror. Greetings from Berlin Olaf
