"Der Mensch, der an Gott glaubt, - getreu die Aufrichtigkeit, die Grossherzigkeit, die Dankbarkeit und die Geduld kultiviert , kann sich erlauben furchtlos zu sein." Harold Kleed. Liebe Juenger-Freunde: "Der Glaube ist die Grundlage des Friedens. Der Einzelne hat die Gewaltsamkeit zu verhindern." Ernst Juenger. STRAHLUNGEN II. 10.6. 1945. Da werden sich die geistlosen, stumpfsinnigen Dampfplauderer , Windbeutel und Dummkloetze unheimlich freuen, wenn sie die Schlagzeile in der WELT (7.10. 2007) lesen:" Gott ist unwarscheinlich - zu 98 Prozent." Wie jeder aufmerksame, langsame Ernst Juenger Leser weiss, war Ernst Juenger ein frommer, tiefglaeubiger Mensch, dessen Buecher nicht nur mit biblischen Zitaten ueberfluten, sondern er bei jeder Gelegenheit seinen Glauben an Gott kundtut. Er schreibt treffend:" Wenn der Glaube schwindet, so deutet das auf groessere Zusammenhaenge hin. Es bleibt der Ort, den der Glaube eingenommen hat und auf dem es verwaltet worden ist. Es bleibt die Strandlinie und auf ihr der Untergang, doch neben ihr der unerschoepfliche Reichtum des Abgrundes. Es bleibt nicht das Nichts. Es bleibt die Leere mit ihrer saugenden Macht. Wo Glaube war bleibt ein Beduerfnis; es tastet mit tausend Armen nach einem neuen Gegenstand. Das ist die Unruhe, die der Schwund erzeugt." GES. WERKE. "Eumeswil". Band 17. 206. Da es heute der stumpfsinnigen Masse zu gut geht, - sie zwischen den Polen der unerlaesslichen Betriebsamkeit und der komatoesen Langeweile haust -, laesst der Dampfplauderer Alan Posene dem Windbeutel Richard Dawkins sagen:" Ich schaetze die Warscheinlichkeit Gottes auf etwa zwei Prozent." Helmut Kiesel, Alexander Pschera und viele Juenger-Freunde werden offensichtlich mit Dawkins uebereinstimmen, da man nie einen Ton ueber Ernst Juengers Geistlichkeit und Spiritualitaet hoert. Es ist natuerlich eine erbaermliche Schande, dass nur drei Prozent der Bevoelkerung liest, da sie eben mit nichtigen Dingen zu betriebsam ist. Es ist noch viel schlimner, so sagte jedenfalls Wilhelm von Humboldt (1767-1835), dass die Leute (wie Hawkins, Kiesel, Pschera et alias) , die dem drei Prozentsatz angehoeren , sich nur fuer ihren eigenen Mist interessieren. Der Zeitgenosse ist absturzgefaehrdet, da er keinen Ausweg von der Langeweile und der Betriebsamkeit finden kann. Er hat jedoch in seiner Blasiertheit und Komatoesitaet im uferlosen, nichtigen Geschwaetz und der hanebuechenen Dampfplauderei eine flagitioese Zuflucht gefunden. Christus betrachtete die Volksmasse - den Poebel - mit Mitleid und grossem Erbarmen. Er sah die Menschen lustlos und gelangweilt die Zeit verbringen, sie schienen nur - wie auch heutzutage - ihren Leidenschaften , Willensstroemungen und Druesenstoerungen hingegeben - und verbrachten ihr Leben ohne Seelenfrieden, Lebensfreude und Bestimmung. Als Christus versuchte ihren Lebensstil zu verbessern, wurde er wie unzaehlige andere vor ihm und nach ihm - - - umgebracht. Tant mieux. "Nicht fuer die Gesellschaft da sein , sondern fuer den Naechsten, den Einzelnen. Und was fuer ihn tun. Das Goettliche in ihm erkennen - dann ordnet sich alles andere, die Gesellschaft auch." SIEBZIG VERWEHT II. 433. 5.10. 1978. Mit herzlichen Gruessen aus dem Lande der kirschroten Opeongos , ziegelsteinroten Irokesen und des allmaechtigen Manitous - unvergleichlich Heinrich.
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