Hi, Am Sonntag 30 März 2008 schrieb Andreas Kreisig: > Ich sehe die Sache inzwischen ein wenig differenzierter. Zwar bin ich > auch klar gegen Softwarepatente, aber Software für Geld finde ich > durchaus in Ordnung. Schonmal daran gedacht, dass Softwareentwickler > von irgendwas leben müssen?
es gibt ja in der Tat unterschiedliche Geschäftsmodelle. Manche verdienen an der Anpassung und am Support - duale Lizensierung find ich auch okay. Nur muss daran gedacht werden, dass die meisten Softwareprojekte irgendwann einschlafen. Wenn dann nicht vorab dafür gesorgt wurde, dass alle Beteiligten ggf. einer Relizensierung unter GPL o.ä. zustimmen - oder gar das Copyright an einen Verlag veräußert wurde - ist das Projekt tot. Mir ist mindestens ein Fall bekannt, in dem der (einzige) Programmierer keine Zeit zur Weiterentwicklung findet (zumal eine Portierung fällig wäre) - aber den Quelltext nicht veröffentlichen darf, da dies ein Vertragsbruch mit einem Verlag bedeuten würde, der die Software weiter verscherbelt. Selbst bekommt er im Jahr nicht mehr als 100 € an Tantiemen. Größere Projekte wie Sqeak leiden heute noch darunter, dass sich nicht mehr alle Entwickler erreichen lassen, die einer GPLisierung zustimmen müssten. Daher: Auf jeden Fall eine relizensierung nicht verbauen. An den O-Poster: Nette Diktion - und der Witz ist der Witz. Meinst du vielleicht eine Allegorie, mit der du einen Entwickler vom FLOSS-Modell überzeugen kannst? Gruß Ralf -- Linux mailing list [email protected] subscribe/unsubscribe: http://lug-owl.de/mailman/listinfo/linux Hinweise zur Nutzung: http://www.lug-owl.de/Mailingliste/hints.epo
