Am Montag, 19. Mai 2008 15:25 schrieb Kai Krebber: > Leider kamen die nächsten ernüchterungen prompt - der mittels VDR aufge- > Zeichnete Film (sollte mpeg2 sein) wir von Cinelerra nicht als > unterstütztes Videoformat erkannt???
Wichtig ist das man ohne Neuberechnung/Umkodierung schneidet. Sonst dauert es ewig und ausserdem hast Du einen Qualitaetsverlust. Cinelerra oder Kino haben als Eingabeformat die DV Dateien, die von Kameras aufgenommen werden. Also sind sie hier nicht wirklich geeignet. > Evtl. schiesse ich hier auch mit Kanonen auf Spatzen: Im ersten Schritte > möchte ich die aufgenommenen Filme Werbefrei auf DVD bannen, d.h. > a) Blöcke mit Werbung 'rausschneiden' > b) Einzeln vom VDR gespeicherten Dateien (.001, .002,..) zusammenfügen > c) das ganze auf DVD-Rohling brennen sodass es im Stand-Alone DVD-Player > abspielbar wird. > Ich weiss, dass es ein vdr-Plug-In NoAd gibt, aber ich habe am VDR keinen > Monitor und würde die Schneiderei lieber auf einem anderen Rechner und > nicht automatisiert machen können. Genau dafuer ist das Burn Plugin vom VDR ja da. Du markierst Deine Werbung raus bzw. kontrollierst ob noad richtig lag und startest Burn. Da ich z.T. auch am PC fernsehe (ueber xineliboutput), schneide ich auch am PC, benutze dabei die Tastatur anstelle der Fernbedienung. Ich habe zusaetzlich zwei alte PCs als Videorecorder, der ueber vdradmin programmiert werden (ja, sie "wecken "sich sich selber und fahren nach der Aufnahme selbststaendig herunter). Die Aufnahmen kann ich in meinem PC-VDR uber NFS "sehen" und weiterbearbeiten (z.B. DVDs erstelllen). > Da ich auch ab und zu auch mit der eigenen Videokamera den Spielberg für > Arme mache ist cinelerra trotzdem nicht vom Tisch... Ja und dann moechtest Du fuer Deinen Film Fernsehaufzeichnungen "reinmischen". D.h. Du musst Deine TV-Aufzeichnung doch so umcodieren, dass Cinelerra sie bearbeiten kann. Oder, Du wandelst TV (mittels vdrconvert oder ProjectX) und Film nach MPEG und schneidest dieses dann verlustfrei. Dazu gibt es Windowsprogramme wie Cuttermaran oder Mpeg2Schnitt oder Linux Software wie avidemux oder tmpgenc. Video und Audio muessen danach wieder "zusammengemuxed" werden. Zusammengefasst: Videobearbeitung ist ein komplexes Feld. Unter Linux ist es etwas unkomfortabler als unter Windows, dafuer weiss man aber hinterher auch was man tut. Der Einrichtung des VDRs ist auch nicht so ohne. Aber es lohnt sich. Ich arbeite auf dem PC mit der stable Version von etobi. Die ist wirklich super gepflegt. Auf dem Videorecorder laeuft LinVDR. Dafuer, dass es schnell bootet bietet es den normalen Debian Upgrade Komfort leider nicht. Ach ja, und im VDR Portal findest Du fast immer Loesungen fuer Probleme, die schon zig andere davor gehabt haben. Viel Erfolg, Frank Wohlfahrt Noch was: Fernsehen (Live oder Aufnahmen) auf Rechnern ohne TV Karte ist mittels Steaming sehr einfach moeglich. ----- Debian Etch, Kernel 2.6.23, KDE 3.5.5 ----- -- Linux mailing list [email protected] subscribe/unsubscribe: http://lug-owl.de/mailman/listinfo/linux Hinweise zur Nutzung: http://www.lug-owl.de/Mailingliste/hints.epo
