Am Donnerstag, den 04.03.2010, 10:27 +0100 schrieb Jan-Benedict Glaw: > Mir ist bis heute nicht eingängig, warum so viel Wert auf eine kurze > Boot-Zeit gegeben wird. Ich z.B. boote nur äußerst selten mal. Und > wenn, dann ist in vielen Fällen sowieso ein fsck fällig, in dem Fall > ist die Boot-Zeit dann eher im Bereich vieler Minuten, ggf. gar bei > einigen Stunden. > > Gibts denn soviele Leute, die (a) jeden morgen booten und (b) die > 15sec für einen langsameren Start nicht haben?
Ja, gibt es: alle Desktop-User. Ich weiß, daß es insbesondere auf dieser Mailingliste eine Menge Leute gibt, die >10 Server zu Hause stehen haben und es unheimlich geil finden, ihre 2 Benutzer damit zu verwalten und einen davon auch zum Mail lesen benutzen. Das ist aber nicht repräsentativ. Der Normalfall sind 1-2 Rechner die dann - und nur dann - überhaupt *eingeschaltet* werden, wenn man mal grad einen Browser oder ein Mailprogramm braucht. Die Schnittmenge dieser Sorte Anwender mit denen, die Ubuntu benutzen, dürfte relativ hoch liegen vermute ich. Insofern: ja, Bootzeit *ist* wichtig und 15 Sekunden *sind* eine Menge. Ich nehme mich selbst da mittlerweile auch nicht mehr aus, ich fahr den Rechner zu Hause wenn nötig auch lieber 2-3 Mal am Tag hoch um irgendwas nachzuschauen, als ihn durchlaufen zu lassen; geht ja schön schnell bei Ubuntu. Gruß, Andre -- Andre Landwehr, Ricklinger Stadtweg 42, D-30459 Hannover Phone: +49-(0)511-1054932, Mobile: +49-(0)175-4648375
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