Am 06.01.14 11:21, schrieb Hans-Joachim Hötger:
Hier die Statistik von einem rsync. Ich kann das nicht so richtig deuten. Ich habe mein Testfile inzwischen auf 2G geschrumpft. Sehe ich das richtig, daß rsync nur 117MByte überträgt?

Jedenfalls scheint nicht mehr in Deinem Mitschnitt zu sein. Hast Du vielleicht nicht den kompletten Dump? Werden vielleicht bei der Aufzeichnung schon Pakete weggeworfen? Mit den "Expert Tools" im Wireshark würden Dir fehlende Packete angezeigt.

Das würde tatsächlich einen Faktor 10 erklären. So unzufällig hätte ich /dev/urandom nicht eingeschätzt.
Ich glaube auch nicht, dass rsync das so stark komprimieren kann. Kannst ja mal Deine Testdatei zippen und sehen, was dabei herauskommt. Bei der Kompression von rsync passiert ja auch nix anderes. Alternativ sowohl rsync, als auch ssh explizit zwingen nicht zu komprimieren.

Avg Mbit/sec: 22,000

22 MBit/sec, damit gewinnst Du keinen Blumentopf. Da klemmt sicherlich noch was anderes. Auch die durchschnittliche Paketgröße ist ja nur 2/3 des möglichen (könnte aber auch daran liegen, dass sowohl Sende-, als auch Empfangsrichtung ausgewertet wird).

Btw. was für einen Type Interface nutzen die VMs? E1000 oder den VM-proprietären? Hier könnte schon das Nadelöhr sein.

Wie schon geschrieben, würde ich mir erst mal lokale Referenzen erzeugen, was ist, wenn Du die Datei lokal über das loopback Interface "rsyncst"?

Gruß
 Thomas
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