Hallo Thomas,

danke für die Antwort!

> mit Einführung des Parameters -p hat sich die Bedienlogik von
> linbo-remote entscheidend geändert. Das muss in der Doku noch besser
> herausgestellt werden.
> Versuch mal mit eingeschaltetem Autostart
> linbo-remote -p <Befehlsliste> -w 0 -i <Host>
> Damit werden die Befehle abgearbeitet bevor die start.conf ausgewertet wird.

OK klar, das funktioniert! Ein wirklich entscheidender Nachteil  am
Paramter -p ist jedoch, dass es z.B. keine screensession für den
Remote-Befehl auf dem Server mehr gibt/geben kann und man daher von zu
Hause dem Client nicht mehr "zuschauen" kann; das wird doch häufig zum
Debuggen benutzt, bzw. bei sehr vielen Clients kann man schnell sehen,
wenn alle fertig sind...klar man könnte die Clients jetzt mit -p +
fake-Befehl aufwecken und dann mit -c die gewünschten Befehle absetzen
aber das ist ja nicht sehr komfortabel...

> -c ist eigentlich nur noch bei Clients sinnvoll, die schon online sind
> und nicht mehr aufgeweckt werden müssen. Deshalb habe ich die
> Manipulation der start.conf rausgenommen, da dies auch zu Fehlern
> führte, wenn ein linbo-remote-Aufruf aus irgendeinem Grund abgebrochen
> wurde.

Ok, das habe ich kapiert...es ist aber schon eine wirklich krasse
Fehlerquelle für Leute wie mich, die linbo-remote (mit -c) in den
letzten Jahren exzessiv benutzt haben...bei mir war wie gesagt die
Arbeit von einigen Stunden weg, weil die Befehle von -c ignoriert
wurden. Ich würde wirklich vorschlagen, dass entweder -w nicht mehr
zusammen mit -c funktionieren darf oder noch viel lieber, dass es einen
weiteren Parameter (was weiß ich -s) gibt der die Manipulation an der
start.conf auch mit -c vollzieht...damit hätten wir auch wieder die
Screensessions, d.h. das alte Verhalten von linbo-remote

Nur fürs Protokoll: bei mir gab es bei bestimmt einigen zehntausenden
abgesetzten linbo-remote Befehlen mit -c in den letzten Jahren nur ein
einziges Mal das Problem, dass eine start.conf zerschossen war...

>> - bei ausgeschaltetem Autostart gibt es weitere Probleme; die
>> Remote-Befehle partition und initcache werden komplett ignoriert; per
>> linbo_wrapper direkt auf dem Client gestartet funktionieren sie aber.
>> Ganz toll, wenn man z.B. an einer postsync-Datei etwas ändert und sich
>> wundert einen halben Tag lang wundert, warum nach einem initcache noch
>> alles beim Alten ist...
> 
> Das kann ich hier nicht nachvollziehen.

Ok! Nach genauerem Test: das Problem tritt nur auf (bei ausgeschaltetem
Autostart), wenn ich folgenden Befehl absetze: linbo-remote -i <Host> -w
<Wartezeit> -c partition oder initcache oder beides.

Entweder dieses Problem haben also nur Wilfried und ich...oder es ist
einfach nicht mehr sinnvoll -c mit -w zu benutzen s.o.

Wo kann ich denn ggf. bei der Problemsuche anfangen?

>> 4. import_workstations - pxe-Bootconfig
>>
>> - bei import_workstation werden nicht für alle Hardwareklassen
>> pxe-Bottkonfigs in /var/linbo/pxelinux.cfg/<Hwkname> aus der
>> Defaultkonfiguration erzeugt. Und wenn doch, dann werden bei einigen
>> HWK's Änderungen in der start.conf.<Hwkklasse> an den Kernel-Options für
>> linbo nach einem import_workstations nicht in die pxe-Bootkonfig
>> geschrieben...
>>
> 
> Hier erzeugt import_workstations für alle Rechnergruppen, für die
> PXE-Boot vorgesehen ist PXE-Boot-Konfigurationsdateien, wenn noch keine
> vorhanden ist. Kernel-Optionen werden nur angepasst, wenn in der
> PXE-Boot-Konfigurationsdatei der Rechnergruppe die Zeile
> ### managed by linuxmuster.net ###
> vorhanden ist (siehe http://is.gd/HJjlHY).

Habe/Hatte ich kapiert. Es funktioniert bei mir nur einfach nicht für
alle HWk's! Es wird leider für genau eine Gruppe keine
PXE-Boot-Konfigurationsdatei erzeugt, wenn sie nicht da ist. Ich muss
per Hand eine hinschieben...z.B. die default-Konfig. In der steht die
Zeile ### managed by linuxmuster.net ###. Trotzdem werden eben
Änderungen an den Kernel-Optionen nicht übernommen.

Wo soll ich denn bei der Fehlersuche hinschauen? Auffällig ist, dass bei
import_workstation für alle Rechnergruppen eine Meldung kommt wie:

LINBO-Group     precise-esprimo keeping pxe config
(bei eigener pxe-Datei) oder

LINBO-Group     precise-testing writing pxe config
(bei ### managed by linuxmuster.net ### pxe-Datei)

bis eben auf eine Rechnergruppe. Da kommt keine solche Meldung und
folglich wird also überhaupt nichts erzeugt oder behalten. Die Links auf
die Gruppe unter /var/linbo/pxelinux.cfg (z.B. 0A110566 -> trusty)
werden aber korrekt erzeugt.

Die start.conf dieser Gruppe ist ok, das habe ich schon 1000-mal überprüft.

Viele Grüße

Dominik


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