Hey, das is ja eine rege Resonanz, vielen lieben Dank!!!

Was die Art der Passwort-Abfrage bei ldap angeht:
Mit ldap sollte sich beim Öffnen eines Internetbrowsers bzw. dessen Zugriff über den Proxy ins Internet ein kleines Fenster öffnen, in dem man nochmal das übliche Login und PW eingeben muss (wie vorher schon beim Login in Windoof).

Das ganze hat für uns zwei Vorteile:
Erstens brauch ich dann nur noch die IPFire-Logdateien durchsehen, weil der Login-Name gleich mitprotokolliert wird. Zweitens und vor allem aber habe ich ein paar Rechner mit einem passwortfreien Offline-User versehen, da diese PCs in der Regel nicht am Netz hängen (können). Wenn sich da jemand aber mit diesem offline-Account einloggt, den PC doch ans Netzwerk anschließt und einen Browser öffnet, müsste er ins Internet kommen, ohne dass ich später die Person nachvollziehen kann, oder irre ich mich da? Und das is mir zu riskant.

Ich werde also morgen in der slapd.conf die Zeilen
       by anonymous peername.ip=10.16.1.254 auth
       by anonymous peername.ip=10.16.1.1 auth
eingeben, falls diese nicht drin stehen. Danke für den Tipp, Holger! Mal sehn, ob's hilft! :)

Und jaaa, ich hab immernoch keinen externen Server-Zugang eingerichtet, ich wollte das immer machen, wenn alles andere läuft...
Wenn man mal drüber nachdenkt eine echt blöde Idee... :(

@Jürgen:
Ich denke (Trommelwirbel) auch nicht, das es eine bessere Software als lml für schulische Zwecke gibt, sonst hätt' ich ja kein lml! :) Ich würde auch keine andere einführen, sondern einfach lml aufgeben und sagen, sucht Euch wen anderen. Und was dann die vermutlich beauftragte Firma machen würde, wäre dann halt nicht mehr mein Problem...

Gruß
Christoph


Am 05.01.2015 16:08, schrieb Alois Raunheimer:
Hallo Jürgen,

Zitat: "Wenn man jedoch als LDAP-Benutzer am Desktop angemeldet ist und
der Internetzugang prinzipiell erlaubt ist, würde ich erwarten, dass der
Anmeldetoken durchgereicht wird, ohne das man es bemerkt. Erst wenn
diese Informationen ungültig wären, würde ich ein Fenster erwarten,
welches eine separate Authentifizierung fordert."

Jedenfalls müsste in den Logdateien der Benutzer sichtbar sein, wenn er
automatisch eingeloggt wird.

Das ist aber - wie Holger schon andeutete - aus Datenschutzgründen
fragwürdig.

Gruß

Alois

Am 5. Januar 2015 um 15:53 schrieb Juergen Engeland
<[email protected] <mailto:[email protected]>>:

    Hallo miteinander,

    da Time for Kids bei uns es seit einem halben Jahr vor sich her
    schiebt, eine Verbindung zwischen der lml 6.1 und deren Schulrouter
    einzurichten, so wie es diese für die lml 5.1 schon lange gibt,
    erfolgt bei uns noch keine Authorisierung für das Internet. Ich
    könnte natürlich auf eigene Faust mal probieren, was passiert, wenn
    ich auf dem Schulrouter LDAP-Authentifizierung einschalte ...

    Wenn man jedoch als LDAP-Benutzer am Desktop angemeldet ist und der
    Internetzugang prinzipiell erlaubt ist, würde ich erwarten, dass der
    Anmeldetoken durchgereicht wird, ohne das man es bemerkt. Erst wenn
    diese Informationen ungültig wären, würde ich ein Fenster erwarten,
    welches eine separate Authentifizierung fordert.

    Sehe ich dies richtig?

    Gruß Jürgen



    Am 05.01.2015 um 15:36 schrieb Alois Raunheimer:
    Hallo Christoph,

    Zitat: "Dennoch: Es findet einfach keine Passwortabfrage beim
    Start des Internetbrowsers statt..."

    Bei welcher Gelegenheit soll denn die Passwortabfrage erfolgen?

    Schulkonsole?

    Gruß

    Alois

    Am 5. Januar 2015 um 15:18 schrieb Christoph Krebs
    <[email protected] <mailto:[email protected]>>:

        Ok, schon mal vielen Dank!
        Ich komm aber leider erst morgen wieder in die Schule und kann
        da mit den CLients auch nur vor Ort testen.

        Was bedeutet genau, dass IPFire in /etc/ldap/slapd.conf
        drinstehen muss?
        Muss ich da 10.16.1.254 eintragen oder 10.16.1.254:636
        <http://10.16.1.254:636> oder was anderes?
        Ich hab' ja eigentlich immer die grafische Oberfläche von
        IPFire verwendet, werden obige Dateien davon geschrieben oder
        ist das was völlig Neues?

        Übrigens: Im lml 6.0 lief das ganze noch über Port 389, sicher
        dass das jetzt der neue Port sein muss?

        Nochmal danke und Gruß
        Christoph


        @Alois:
        Meinetwegen ist es Erpressung, aber was soll ich denn
        bitteschön machen?
        Übermorgen is wieder Schule, da muss das System irgendwie laufen.
        Und dass ich seit dem Umstieg auf lml ständig am
        Fehler-Hinterherlaufen bin mag ja an meiner eigenen
        Inkompetenz oder dem Rumpfuschen meines Vorgängers liegen,
        ändert aber auch nix daran, dass ich Stunde um Stunde meiner
        Zeit investiere.
        Ich selbst würde auch kein anderes System nehmen, sondern den
        Job einfach hinschmeißen. Dass dann aber irgendeine Firma ein
        anderes System verwenden würde, halte ich für wahrscheinlich...



        Am 05.01.2015 14:36, schrieb Holger Baumhof:

            Hallo Christoph,

            lass uns mal drüber nachdenken:
            beim Öffnen des Browsers kommt eine LDAP Abfrage: da fragt
            doch der
            Client den LDAP des Servers ab: dann muß der Port in der
            Firewall des
            Servers frei sein: damit die Anfrage ankommt.
            Und das muss der Port "immer" sein, unabhängig von der
            Internetsperre.
            Also müßtest du Port 636 eintragen in die Datei
            /etc/linuxmuster/base_ports

            Vor allem muß es 636 sein, da der ldap, denke ich, keine
            unverschlüsselten Abfragen annimmt....


            .. habs mir anders überlegt: die authentifizierung findet
            ja im IPFire
            statt: dann muß der IPFire in der Datei
            /etc/ldap/slapd.conf
            drin stehen.

            Schick mir mal die Datei zu (lösch das ldap-secret vorher
            raus.

            Ich bin eine Stunde weg, dann schau ich mir das an.

            Viele Grüße

            Holger


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