Hallo Jochen, > Mich würde Deine Motivation für die Segemntierung interessieren: > - Logische Trennung für Lehrernetz, Gäste etc? > - Reduzierung der Broadcast-Dömanen und damit weniger "Grundrauschen"? > - einfach Test der Machbarkeit?
eine berechtigte Frage, die ich mir natürlich auch gestellt habe. Es gibt mehrere Antworten: du hast schon eigentlich alle genannt: 1) Ja, das Grundrauschen soll reduziert werden. Ich hab ein mittelgroßes Netzt: noch ist das Broadcastaufkommen nicht so, dass es das Netz arg beeinträchtigt: das wird aber nicht so bleiben. An einem normalen Tag sind bei mir im grünen Netz ca. 150 Geräte an. 2) der Netzbrief beschreibt ja, wie ein Netz aus zu sehen hat, damit an den Lehrerrechnern "im pädagogischen Netz" Noten verarbeitet werden dürfen: das habe ich jetzt, von der pädagogischen Netzseite her, erreicht. Nächster Schritt: Notensoftware verfügbar machen. 3) ja, ich wollte wissen "wie schlimm" es ist. Die Umstellung war ein Killer, aber nur, weil ich Zuhause beim Einrichten mein eigenes Netz und das Testnetz gemischt habe, ohne es zu merken. Jetzt verstehe ich das: ich hab halt einen DHCP in meinem Netz, und wenn ich das mit grün verbinde, dann sind es eben zwei .. dumm gelaufen. Ansonsten war es nicht so schlimm. Man muss sich halt etliche Gedanken machen zu "Räumen". Ich habe viele Clients die nicht direkt Computerräumen zu geordnet sind. Das sind die Notebookwagen der NWT, die Medienschränke in 20 Zimmern, aber auch die Switches. Ich habe 2 Stunden gebraucht um meine fast 300 Einträge umfassende workstationsdatei zu sortieren. Wenn man das hat, dann ist es nur: - lml6 updaten auf 6.1 und umstellen auf subnetting (ca. 30 minuten) - layer3 switch kaufen und nach Anleitung konfigurieren (2 Stunden) - alle anderen Switches mit VLANs (bei mir 8 Stück) konfigurieren und testen (2 Tage) Es macht das Netz aber deutlich komplexer. z.B. sind jetzt Dosen in einem eigenen VLAN. Habe ich ein Lehrerlaptop, das in der workstations in Raum 100 (Lehrerlaptops) ist, so kann ich es nur betreiben an einer Dose, die dem VLAN 100 zugewiesen ist. Ansonsten bekommt das eigentlich in der workstations bekannte Notebook eine IP aus dem Lease des VLANs in dem die Dose ist, an der das Notebook hängt. Viele Grüße Holger -- Mein öffentlicher PGP-key ist hier hinterlegt: pool.sks-keyservers.net _______________________________________________ linuxmuster-user mailing list [email protected] https://mail.lehrerpost.de/mailman/listinfo/linuxmuster-user
