Hallo Steffen, es gibt zwei ziemlich schlagkräftige Argumente für Linux:
1) Es kostet nichts und kommt mit schwächerer Hardware aus 2) Es ist weniger komplex und deshalb leichter zu managen - jedenfalls für mich! Gegen Leute mit festgefahrenen Vorstellungen UND Taschen voller Geld helfen beide wenig ... aber welche Schule hat letztere schon? Gruß Jürgen Am 25.03.2015 um 18:28 schrieb Steffen Auer: > Hi Jesko, > > Am 25.03.2015 um 17:38 schrieb Jesko Anschütz: > > 1. steck mal eine Microsoft (!) wireless Mouse an einen > > Windowsrechner. Da darfst du zwischen 10s und 1Minute warten, bis > > die sich auf dem Schirm bewegt. Steck sie an einen Linuxrechner, > > da bewegt sie sich schon, bevor das Dongle am Anschlag ist. > > > 2. steck mal einen handelsüblichen USB auf RS232 Adapter an den > > Windowsrechner. Da passiert gar nichts, bevor du die (hoffentlich > > noch auffindbare) Mini-CD eingelegt hast und (mit Glück signierte) > > Treiber in dein System integriert hast. Mit Admin-Rechten versteht > > sich. Steck denselben Adapter an eine Linuxkiste und du kannst > > sofort anfangen, den Switch zu konfigurieren oder was du auch > > damit vorhattest. > > > 3. steck mal ein Midi-Interface an USB an und ein Keyboard an > > einen Windowsrechner. Der Rest siehe Punkt 2 > > > Das sind jetzt nur 3 mehr oder weniger tägliche Beispiele, die auf > > jeden Fall belegen, dass in Sachen Hardwareunterstützung Linux > > Windows weit voraus ist, wenn sich Hersteller an Standards halten. > > > zu guter Letzt: > > > Steck mal ein Smartboard an einen Windowsrechner, der die > > SMART-Treiber NICHT installiert hat und versuche mal, eine > > Präsentation per Screen-Tipp weiter zu schalten. Da wirst du dir > > die Knöchel blutig hauen, bevor der Rechner eine Reaktion zeigt. > > Steck dasselbe Board mal an einen jungfräulich installierten > > Ubuntu-Rechner. (von mir aus sogar ohne Installation, sondern von > > der Installations-CD gebootet... da kannst du die Präsentation > > starten und das Board funktioniert out of the Box. (unkalibriert > > und deshalb ungenau, aber es funktioniert prinzipiell...) > > klar hast du mit all dem Recht. Ich bin ja wie sie rumgesprochen haben > sollte auch kein MS Fanboy. > > Drum hab ich ja geschrieben an genau diesem Rechner. Ich hätte noch > dazu schreiben sollen, wenn die Treiber installiert sind. > > Das Warten und Treiber installieren nimmt Otto-Normal-User billigend > in Kauf. > > Was ich aber damit sagen wollte ist, dass es eben für jedes Gerät und > jede Software eine Version und Unterstützung für Win gibt, und zwar > vom jeweiligen Hersteller. Prinzipiell funktioniert das dann damit > auch (zumindest irgendwie). > > Da etliche v.a. SW Hersteller (oder Anbieter von HW, die eine > spezielle SW benötigen um alle Funktionen nutzen zu können --> > Smartboard) aber die Kosten, Mühen oder was auch immer für den Support > anderer OS als Win und IOS (wegen mir inzwischen wo möglich noch > Android) scheuen, gilt für Otto-Normal-User Win als "besser" (was auch > immer besser ist). > > Sprich deren Logik / Verständnis: > geht nicht bei Win --> ist halt so > geht nicht bei Linux --> mit Win würde es gehen > > Und wo die Herstellerunterstützung fehlt oder eingestellt wird (siehe > auch Adobe Reader), kann man dem "mit Win würde es gehen" wenig > entgegensetzen, auch wenn man weiß, das Linux das bessere BS ist. > > Viele Grüße > Steffen > > _______________________________________________ > linuxmuster-user mailing list > [email protected] > https://mail.lehrerpost.de/mailman/listinfo/linuxmuster-user >
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