Hallo Michael,

> habe ENDLICH den ersten Rechner gekriegt mit einer wunderschönen SSD 
> Festplatte.
> Xubuntu wurde installiert und der Rechner raaaaast, es ist eine Freude :D.
> Jetzt hätte ich mal die Frage, kann man unter Linux etwas anpassen um die 
> Laufzeit der SSD Festplatten zu optimieren?
> Hat bereits jemand Erfahrung mit SSD Festplatten und synchronisiertem Start? 
> Ein Kollege hier Jammert mir bereits jetzt schon die Ohren voll wegen der 
> Lebensdauer der SSD's.

die größte Gefahr bei SSDs ist die Firmware der Hersteller.
Das sagt das ct seit Jahren und auch meine Erfahrung zeigt das.
Deswegen kaufe ich z.B. keine Samsung SSDs mehr.
Die sind zwar wirklich schneller als meine Kingston, aber ich hab EVO
840er (Firmwarebug) und 850 Pro (Firmwarebug, noch immer nicht gefixed).

Ich hab auch schon SSDs kaputtgenudelt: das waren aber schlechte Crucial
V4 ( nicht C4, das sind gute. Die V4 sind Schrott).
Die sind runter genudelt worden, weil die im Semianr auf den Clients
waren, auf denen ich die Netzwerkberater ausgebildet habe: also mit
virtueller lml in VBox: jede Woche ein zwei Images erstellen .. in bis
zu drei Kursen ..da kommt was zusammen..
Zusätzlich habe ich die /virtual Partition mit den VMs öfters mal neu
gemacht und ausgerollt: das ist dann ein 15 GB Image, das 30 GB auf der
Platte belegt.
Bei denen bricht die Schreibrate inzwischen massiv ein. Ichhabe sie
gegen Kingston getauscht.
Ein Firmwareupdate hat sie nicht wiederbelebt, obwohl das den Fehler
beheben sollte.
Gleiches berichten andere im Netz.

Also: man muss sich schon Mühe geben um sie kaputt zu machen :-)

> Und noch eine Frage aus Interesse, wenn man einen Synchronisierten Start 
> durchführt, was passiert dann eigentlich genau?
> Wird sda1 JEDESMAL formatiert und das Betriebssystem wird aus dem Cache 
> komplett wieder draufgespielt mittels rsync oder werden nur die 
> durchgeführten Änderungen wieder zurückgespielt? (war auch wieder eine 
> besonders nervige Diskussion mit meinem Kollegen der alles besser weiß.).

ein normaler sync läuft so wie du beschrieben hast:
linbo mountet sda1 und das cloop, dann vergleicht rsync den Inhalt von
sda1 und dem cloop und schreibt die Änderungen auf die sda1.
Die Anzahl der Schreibzugriffe hält sich also in Grenzen.

Viele Grüße
Holger

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