Hallo Jochen,

ein ServerShare kann vom leoclient aus als "Gemeinsamer Ordner" auch
ohne virtuelle Netzwerkkarte eingebunden werden.
So solltest Du Deine bisherige Lösung auch im (K)ubuntu-Client weiter
betreiben können.

Gruß Jürgen

Am 28.06.2015 um 12:57 schrieb Jochen Rupp:
> Hallo zusammen,
>
> auch bei uns ist (war?) das gerade Thema.
> Nun bin ich Windows gegenüber vielleicht nicht ganz so abgeneigt wie
> manch anderer hier ;-) und hatte D-GISS bei uns folgendermaßen
> installiert:
>
> - Programm und Access-Runtime im Windows-Image
> - Datenbank liegt auf einem Projektshare auf dem Server.
> - Projektmitglieder sind alle Lehrer
>
> Das hat imho folgende Vorteile:
>
> - Linboisierung, d.h. einfache Wiederherstellung des Programms im
> Fehlerfall
> - Zugriff auf D-GISS ist von allen Schulrechnern aus möglich (Komfort
> gegenüber Standalone-Lösung, die in der dunklen Chemiesammlung steht)
> - Feuerwehr hat im Notfall Zugriff von überall
> - Schüler haben keinen Zugriff, dafür alle Lehrer
> - Zugriff ist passwortgesichert (D-GISS Details wer was darf, kenne
> ich jedoch nicht)
> - die Datenbank ist in unsere zentrale Backuplösung eingebunden
>
>
> So, das war der Stand bis zu den Sommerferien. Jetzt hat die SL jedoch
> beschlossen, ab kommendem Schuljahr Windows abzuschaffen. Ich weiß,
> das wird Euch verwundern, dass so was auch mal von der SL kommen kann
> und wird die meisten hier freuen.
Nur so wird man Windows los ;-)
>
> Ich wäre da prinzipiell auch schmerzfrei, was ich aber kritisiere,
> ist, dass man dem Kollegium versprochen hat, dass ALLES weiterhin
> funktionieren, performanter laufen und viel weniger Kosten verursachen
> wird.
Nun ja, fast alles - bis auf PPTs und bescheuert formatierte DOTX ...
-> leoclient
> Und das, ohne vorher mit uns (teilweise noch-)Netzwerkberatern darüber
> zu sprechen oder sich solche Dinge mal im Vorfeld zu überlegen.
Das wäreist mindestens schlechter Führungsstil!
> Im konkreten Fall (D-GISS) wird das in Zukunft so umgesetzt:
>
> - D-GISS läuft auf einem stand-alone-Win7-Laptop in der Chemiesammlung
>
> Dabei sehe ich folgende Einschränkungen bzw. Probleme:
>
> - das wird eine von mehreren Standalone-Lösungen sein
> - jede Standalone-Lösung verursacht einen immensen Zusatzaufwand
> - im Zweifel kümmert sich niemand um das System (Updates, Backup,...)
> - selbst wenn sich jemand kümmert -> Extraaufwand steigt mit jeder
> weiteren Insellösung
> - Unkomfortabel, da jeder, der damit arbeiten will, lokal an dieses
> Laptop muss - wie oben schon genannt: Backup? Was passiert, wenn in 2
> Jahren die Festplatte des Laptop kaputt geht?
> - Remote-Zugriff im Notfall (z.B. für Feuerwehr, wenn Chemiesammlung
> schon in Flammen steht)
> - Laptop "soll" keinen Internetzugang bekommen. Drucken möchte man
> aber dann doch auf die Netzwerkdrucker und wie ist das mit den von
> Arnaud angesprochenen Updates?
>
> Wie seht Ihr das?
Indiviuellen Wartungsaufwand wirst Du mit allen bewohnten Inseln haben
und viele dieser Insel müssen auch bewohnt sein! Auch eine Lösung im
leoclient würde zusätzlichen Aufwand verursachen. Den Aufwand musst du
offenlegen und Deiner SL entsprechend "berechnen" ... im Zweifelsfall
muss Deine Schule für die "must have" auf einige "nice to have" verzichten.

Meine Erfahrung nach der Umstellung auf Linux-Clients hat jedoch
gezeigt, dass der individuelle Aufwand gegenüber Windows XP abgenommen
hat (keine Treiber mehr, keine Domänenaufnahme). Mit Windows 7 und
Office 2010 wäre er allein schon wegen der Aktivierung höher gewesen und
man würde jetzt schon wieder über Windows 10 diskutieren!!!
>
> Viele Grüße,
>
> Jochen
>
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> https://mail.lehrerpost.de/mailman/listinfo/linuxmuster-user
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