Hallo,

ich verfolge die ganze Zeit den thread und bin zwischendurch ein bisschen verwirrt, weil's - aus meiner Perspektive - gerade etwas zu emotional um Abweichungen von der "reinen Lehre" geht.

Soweit ich gesehen habe, haben Rupprecht und Holger ein paar - für mich noch ungeklärte - Baustellen angesprochen:

- Irgendwie funktioniert das Erreichen grundlegender Quellen nicht (Namensauflösungsproblem ? Guter Vorschlag v. Holger glaub ich: Das Ding erstmal an den Router hängen ! FERTIG installieren, soweit möglich, z.B. darf bei der grundsätzlichen Serverinstallation kein apt-get update / upgrade fehlschlagen. Vorsicht: die linuxmuster-Skripte müssen mit dem ipfire kommunizieren, das heißt, dass Du nach der Grundinstallation den Server umhängen und natürlich einmal neustarten musst).

- Dann die Quota-Regelung: Kenn ich mich nicht aus, da würde ich allen rechtgeben, die vorschlagen, den Mainstream-Weg zu gehen. Warum, wurde bereits begründet ! Man schließt einfach Fehlerquellen aus !

- Schließlich die Frage nach den linbo-Passwörtern, die Du, Rupprecht, vielleicht noch nicht beantwortet hast !

So, und nun zu den grafischen Oberflächen: Meiner Erfahrung nach ist dies für einen Serverbetrieb und zur Lösung der anfangs aufgetretenen Probleme NICHT besonders hilfreich, aber auch nicht schädlich.

Das heißt:
Alles, was mir von Deinem Problem bisher bekannt und klar ist, Rupprecht, zeigt, dass ein Skript hängt oder Fehlermeldungen ausspuckt. Genau an dieser Stelle musst Du suchen: Wie weit konnte das Skript abgearbeitet werden - und wo genau hängt es ? Der Fehler ist dann hier oder vorher aufgetreten ! Ich mach das so: Ich schau mir das Skript an - und wenn ich es nicht begreife, teile ich es auf und lasse es nach und nach abarbeiten - manchmal mit ganz primitiven Einträgen wie 'echo "bis hierhin hat's geklappt - 1" usw.
Da hilft eine grafische Oberfläche kaum weiter.

Später, wenn man z.B. mit wireshark direkt auf dem Server arbeiten möchte, um Merkwürdigkeiten im Netzwerkverkehr aufzuspüren, finde ich "ein bisschen X" nicht schlecht...es muss ja nicht gleich GNOME 3 sein - oder KDE (P)lassma' ...

(Vom Typ mit den AMD-Prozessoren von Intel)
Gruß
Christoph G.




Am 10.07.2015 um 09:19 schrieb jonny:
hallo rupprecht,

Ein Server, der wie eine DOS-Box aussieht, ist für mich nichts. Andere können
das anders sehen, aber ich merke es gerade in diesem Moment wieder.
Kein Browser auf dem Server, indem das E-Mailprogramm offen ist und man diese
Fehlermeldungen schnell mit Copy und Paste rüberzieht.
ein browser fürs email programm? ;-P
"kein mensch" arbeitet auf nem server direkt an der konsole. sofort nach
der basisinstallation und dem allerersten reboot eines linux servers,
kann man alles remote machen (wenn man weiß wie und entsprechende
vorkehrungen trifft).
und dann hat man sehr wohl cut n paste und nicht nur das, man sitzt auch
gemütlich an seinem gewohnten client mit gui. ob das nun linux oder
windoofs ist...

Mit dem Vorschlag: Bring erst einmal alles zum laufen und installiere dann den
desktop bin ich nicht recht glücklich. Wahrscheinlich wird es bis dahin dann
laufen und mit Desktop eben nicht  mehr. Und selbst wenn es läuft, wer
garantiert, dass es beim nächsten update dann noch geht.
das sehe ich nicht so. du hast probleme bei der installation/migration.
du erwartest, daß dir die leute hier helfen.
gleichzeitig hast du aber von vornherein ein system, das praktisch
niemand der andren benutzer hier hat.
also kann dir auch so gut wie niemand verlässliche tipps zu den bei dir
aufgetretenen fehlern geben.
wenn grundlegene probleme auftreten, so ist das wohl bei der
erstinstallation und migration deiner daten.
und damit dir möglichst viele leute helfen können, solltest du dazu auch
das definierte basissystem aus den anleitungen benutzen und nicht irgend
was bereits zu anfang "verfummeltes".
wenn das ganze dann erstmal fehlerfrei läuft, ist es ja immernoch zeit,
dir deinen "gewohnten comfort" dazuz zu installieren.

Ein Kollege hat von openbox geschrieben. Das sieht schon arg primitv aus, aber
zur Not ...
ich bin nach wie vor der meinung, daß die von dir gewünschten funktionen
mit den vorhandenen ncurses pseudografik programmen, wie zb mc, einer
remote shell über zb putty und wenns ganz arg kommt, über einen remote
x-server sehr komfortabel zu lösen sind.
und komfortabler, als irgend ein schlechter windowmanager ;-)

auch ich hätte dir vorgeschlagen, daß du die migration von einer firma
machen lässt. da du das aber nicht willst, machst du nicht nur dir,
sondern leider auch den hilfreichen händen hier das leben unnötig
schwer, indem du von ihnen erwartest, dir deine probleme auf einem
system zu lösen, das sie weder selbst haben, noch das in den anleitungen
vorgesehen ist...

ich zweifle nicht daran, daß sich hierzu hier leute finden; und ich
zweifle auch nicht daran, daß ihr gemeinsam alle probleme gelöst
bekommt, aber einfacher wäre es wohl für alle seiten doch, dies auf dem
durch die anleitungen definierten und durch die entwickler vorgesehenen
system zu tun, statt auf deinem selbst erdachten basisserver...

jonny
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https://mail.lehrerpost.de/mailman/listinfo/linuxmuster-user

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