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Hallo,

Am 08.09.2015 um 19:29 schrieb Holger Baumhof:
> mit den WORD Dokumenten ist er in eine Sackgasse gegangen. Ja: es
> ist einfacher, aber nur am Anfang und nur, wenn es nur einer weiter
> entwickelt. Wird es ins WIKI umgezogen, dann kann vielelicht nicht
> mehr jeder dran rummurksen, aber man kann die Arbeit verteilen udn
> sogar gleichzeitig dran Arbeiten. "Man muss online sein" ist
> heutzutage kein Manko mehr: das hat man quasi überall: dafür hat
> jeder immer die richtige Version und niemand muss irgendwas
> abgleichen.
> 
> Ich sehe das Problem: wer soll das alles ins Wiki bringen.. Man
> muss nun entscheiden: will man weiterhin viel Arbeit beim Pflegen 
> und andauernden Ausrollen? Oder will man es einmal auf richtige
> Füße stellen: das ist halt einmal sau viel Arbeit.

Ich will mal den Stand der Dinge berichten:
Das Schulportfolio WAR auf richtigen Füßen --> Wiki
Von mir mit viel Aufwand eingerichtet und alles eingepflegt.

Der Chef arbeitet nun wie ich befürchtet habe mit seinen verlinkten
Worddokumenten, von denen er nach eigener Aussage täglich 10 oder mehr
erstellt und in seine Verlinkung einpflegt.
(Anm: Ähm, hat der nix anderes zu tun?)
Argument: Das sei für ihn einfacher, schneller und effizienter.

Das Abgleichen auf USB-Sticks oder was auch immer mittels xcopy
Batchbefehl sieht er als "ganz tolle Lösung" und "überall verfügbar" an.

ICH will mit dem Quatsch aber nicht arbeiten, viele Kolleg/innen sehen
das genauso. Der Kollege der WRS, der das früher so gemacht hat war
letztes Schuljahr froh, den Quatsch los zu sein.

Na ja, der Chef setzt sich halt durch. Das zieht sich seit er da ist
durch alle Bereiche. Alles muss anders sein als bisher, und zwar
besser gestern als heute, überall wird das Rad neu erfunden.
Allgemeiner Frust.

Immerhin findet er die "Onlinelösung" eigentlich "schon gut" (Anm:
aber will sich halt nicht damit beschäftigen)

Das "Portfolio-Team", in das ich "zwangsversetzt" wurde, weil ich ja
ach so kompetent in Sachen EDV bin "darf" (wie großzügig) nun das
alles in die "Onlinelösung" übertragen. Er beziffert "sein" Portfolio
auf 5.000 bis 6.000 Worddokumente.

Ja ne, is klar. Wer bitte soll das leisten?!?

> Aber: wieso hat der euer Portfolio in dieser Art? Der kommt doch
> von einer anderen Schule?

Hat er ja nicht, sondern "erfindet" alles und jedes Dokument / Inhalt
neu. S.o.

> Man muss das doch sowiso umschreiben?

Jep. Er ignoriert das bisherige Portfolio und macht "sein" eigenes auf
Basis dessen, was er von seiner bisherigen Schule mitgebracht hat, neu.

> Da macht man eine Arbeitsgruppe von 4 Leuten die das nach und nach
> ins wiki einpflegen (mit odt2dokuwiki) und anpassen: dafür haben
> sie ein Schuljahr Zeit ..

Ja, so ungefähr stellt er sich das vor (oder haben wir besser gesagt
die "Erlaubnis")
Problem 1: Die Fülle an Dokumenten
Problem 2: Das ist ja ein Fass ohne Boden, da er ja weiter seine
Worddokumente macht - zur Erinnerung: So 10 bis x am Tag.

Dann Dokumentenmanagement:
Sitzung Anfang Schuljahr. Fazit:
Aus mehreren Optionen entweder Variante a (eine externe und
kostenpflichtige Lösung) oder b (Owncloud).
Zitat zur OC: "Das gefällt mir gut".

Für den Austausch der Lernjobs bedienen sich die Kolleg/innen aktuell
wie ich mitbekommen habe Dropbox - sag ich nichts dazu.

Chef angesprochen, dass es angesichts der Situation gut wäre, bald ein
Dokumentenmanagement und eine vernünftige digitale Kalenderlösung
einzuführen, sprich eine Entscheidung für a oder b zu treffen.

Antwort: Er sei gerade am päd. Konzept und der Kooperation mit anderen
Schulen, die da Systeme schon erfolgreich einsetzen würden und
überhaupt die schwedische Lösung sei super aber zu teuer ....
und aktuell wolle er da noch keine Entscheidung treffen.

Was das alles mit einem Dokumentenmanagement für UNSERE Schule zu tun
hat entzieht sich meiner Kenntnis.

Und warum setze ich mich einen KOMPLETTEN Nachmittag (plus
Vorbereitung) mit der Schulleitung hin, damit dann nichts davon zum
Tragen kommt (kein OpenSchulportfolio, keine besprochene Lösung für's
Dokumentenmanagement/Kalender)?!?

Viele Grüße
Steffen

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Wir sind nicht nur nett, wir sind sogar linuxmuster.net

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