Hallo Jürgen,
> Prinzipiell ist ein vernünftig eingerichtetes Windows nicht unbedingt > unsicherer als Linux .. das ist ein oft gehörte Behauptung, die ich nicht so sehe. Ich will da keine Diskussion lostreten, aber so stehen lassen will ich das nicht. Windows hat sehr wohl "prinzipbedingte" Schwachstellen: nämlich dem Prinzip des "nur nicht den Nutzer belästigen". Ein Beispiel: auf einem 64bit Windows kann ich Software und Treiber sehr wohl ohne Rückfrage beim Nutzer installieren: wenn die Software anerkannte Signaturen mit bringt. Und die dazu gehörigen Zertifikate sind die Schwachstelle: nicht erst seit zwei Wochen, wo rauskam das DELL gebrochene Zertifikate auf den von ihnen gekauften Rechnern installiert hat. Das ging eigentlich sofort los, als 64bit Vista auf den Markt kam: damals wurden die Zertifikate von Realtec geklaut: und schwupps konnten Viren wildern. Linux ist da schon ein ganzes Stück restricktiver. Und wie du schon sagst: ein Passwort eintippen ist nochmal eine andere Hürde als "OK" klicken. Ja: Windows wird mehr angegriffen und Ja: es gibt in Windows viele Sicherheitsfeature die in den anderen beiden OS nicht nötig sind, weil einfach keine Angriffe vorliegen. Aber: Windwos hat auch prinzipielle Schwachstellen: nicht nur die Nutzer die davor Sitzen: wen das auch, zugegebener maßen, die größte Schwachstelle ist. Viele Grüße Holger -- Mein öffentlicher PGP-key ist hier hinterlegt: pool.sks-keyservers.net _______________________________________________ linuxmuster-user mailing list [email protected] https://mail.lehrerpost.de/mailman/listinfo/linuxmuster-user
