Hi Max, Am 18.12.2015 um 14:41 schrieb Schule Führinger: > Hallo Liste, > > nachdem meine Owncloud läuft würde ich gerne die Dateien in der Schule > möglichst einfach zugänglich machen. Die erste Möglichkeit ist ein > davfs://... Link in Nemo, dann muss man aber 1. nochmals den Login > eingeben und 2. kann man nicht über die Kommandozeile drauf zugreifen > (zumindest ich tät das gern :-)
2. bist du dir sicher, dass das nicht in ~/.gvfs/... auftaucht? schau mal nach. zu 1. === übersicht === ich hab kurz meine debian-paketliste durchsucht: <code> #apt-cache search webdav avfs - virtual filesystem to access archives, disk images, remote locations cadaver - command-line WebDAV client davfs2 - mount a WebDAV resource as a regular file system eldav - interface to the WebDAV servers for Emacs. fusedav - filesystem to mount WebDAV shares libgnomevfs2-extra - GNOME Virtual File System (extra modules) hdav - command-line WebDAV client nd - small command line interface to WebDAV servers </code> usw. diese könnten alle relevant sein und mehr oder minder das WebDAV System auf unserem Filesystem darstellen, ich gebe aber zu bedenken (zitat aus davfs2 readme) [1] == Test 1: fusedav == ich habs nämlich gleich mal mit fusedav probiert, und wiederum das Problem gefunden: gemountet: <code> $ fusedav -u kuechel https://humboldt-gymnasium.ka.schule-bw.de/walid/remote.php/webdav/ tmp fusermount: failed to open /etc/fuse.conf: Permission denied Realm 'ownCloud' requires authentication. Password: PROPFIND failed: 404 Not Found PROPFIND failed: 404 Not Found PROPFIND failed: 404 Not Found </code> befehl endet nicht, sondern bleibt.. (?) nachschauen, ob es funktioniert hat: <code> tobias@einstein:~$ cat /proc/mounts <snip> fusectl /sys/fs/fuse/connections fusectl rw,relatime 0 0 /dev/fuse /home/tobias/tmp fuse rw,nosuid,nodev,relatime,user_id=1000,group_id=1000 0 0 </code> Dann -> Datei geöffnet mit Libreoffice, Ändern, Speichern -> I/O Fehler nichtsdestotrotz hat das Speichern funktioniert, weswegen Libreoffice bei weiteren Speicherversuchen sagt: "Das Dokument wurde von anderen verändert..." bei weiteren versuchen hat es allerdings keine Fehler gegeben und das speichern und erneut speichern aus libreoffice hat ohne muks funktioniert. ganz zuverlässig für endanwender finde ich das nicht... Wenn ich den fusedav mit CTRL-C beende, dann ist auch nix mehr im Verzeichnis: <code> tobias@einstein:~/tmp$ ls ls: Öffnen von Verzeichnis . nicht möglich: Der Socket ist nicht verbunden </code> Vermutlich ist jetzt nix mehr gemountet, in /proc/mounts finde ich nichts So, außerdem müsste man das noch in den mount.fuse Befehl unterbringen. Das krieg ich nicht hin. Und weil ich sehe, welcher Meister der Standards fusedav geschrieben hat, gebe ich mit fusedav auf... aber gut, dass es halb funktionierte... == Test 2: davfs2 == <code> aptitude install davfs2 tobias@einstein:~$ sudo mount -t davfs https://humboldt-gymnasium.ka.schule-bw.de/walid/remote.php/webdav/ tmp/ -o username=kuechel,uid=tobias Passwort: HIERerscheintMEINPasswort!! /sbin/mount.davfs: Warnung: der Server kann Dateien nicht sperren tobias@einstein:~$ ls -lart tmp/ insgesamt 34301 -rw-r--r-- 1 tobias root 2215875 Jul 16 00:52 ownCloudUserManual.pdf drwxr-xr-x 4 tobias root 0 Jul 22 22:02 Projekttage: Robotik </code> funktioniert also soweit. Öffnen, Ändern, Speichern funktioniert in Libreoffice auf anhieb ohne IO-Fehler, toitoitoi. Sollte man mit mehr ausprobieren... === Einbau in den trusty-client mit Single-sign-on === das mit single-sign-on mit den aktuellen Distros funktioniert so: 1. es wird in /etc/security/pam_mount.conf.xml eine entsprechende Zeile reingefummelt. Bsp: für ein weiteres cifs=samba-mount hat bei mir gereicht, die folgende Zeile einzubauen: <volume options="rw,nosuid,nodev,nobrl" user="*" mountpoint="~/Privat_auf_Lehrerserver" path="%(USER)" server="10.16.xxx.xxx" fstype="cifs" gid="10000"/> allerdings willst du davfs mounten, d.h. so wie hier: https://debianforum.de/forum/viewtopic.php?f=28&t=143960#p949446 allerdings geht das beim nächsten user mit der owncloud schon nicht mehr. Man muss es also testen: == Testen von pam_mount.conf.xml Einträgen == weil das rumfummeln mit pam_mount.conf.xml ein bisschen haarig ist und ständiges neustarten des x-servers zeitaufwändig ist, empfehle ich zum debuggen folgendes: 1. du hängst folgende Zeile an /etc/pam.d/su oder an /etc/pam.d/ssh an @include common-pammount damit kannst du z.B. als linuxadmin ein "su - max" machen oder von extern via "ssh max@client" einloggen und wenn alles gut geht wird dein verzeichnis gemountet, wie wenn du dich lokal anmeldest. Aber am besten machst du das mit einem weiteren lokalen Benutzer um dein home-verzeichnis nicht zu gefährden. Warnung: bevor du neu anmeldest, immer schauen ob man von hand noch etwas umounten muss... 2. debugging anschalten: root@rlpc01:~# less /etc/security/pam_mount.conf.xml <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <pam_mount> <debug enable="1" /> 3. ich empfehle: man pam_mount.conf, darin steht nochwas von "falls mit root ausgeführt, wird der nutzer davfs2 verwendet", wenn also das mounten ein rechte-problem hat, muss man vielleicht in /etc/security/group.conf den benutzer "davfs2" noch in die gruppe "teachers" aufnehmen, oder umgekehrt den user in die gruppe "davfs2" - hoffe so ein kram ist nicht nötig. > Ich habe im Netz gelesen, dass mount auch davfs als Dateisystem kann > (das funktioniert auch), nur nätte ich das eben gerne automatisch, wie > bei Home_auf_Server beim Anmelden (davfs kann wohl pam, ich kapier da > nur nichts). Hat das schon jemand realisiert? Ich hab davon nämlich > keine Ahnung... Also soweit so gut. Ich habe keinen trusty-client, sondern 12.04 und wenn ich testen anfange, dann ist das nicht gesagt, dass es bei deinem trusty-client nicht andersherum wäre. Bis hierhin ist meine Anleitung ein Weihnachtsgeschenk für dich, du kannst dich ja revanchieren, indem du das mit pam_mount.conf.xml mal ausprobierst - und jemand könnte das noch ins wiki pasten, ich habs schon mal so formatiert... Liebe Grüße, frohe Weihnacht! Tobias [1] http://cvs.savannah.gnu.org/viewvc/davfs2/README?root=davfs2&view=markup davfs2 is not intended as a replacement for distributed file systems like nfs, coda, cifs and similar. When davfs2 mounts a resource, it authenticates with the server using the user-name and password it got from the mounting user. All requests to the server are done on behalf of this WebDAV user. davfs2 does not handle different WebDAV users within one mount. But this would be required for a distributed file system. davfs2 is not a generic WebDAV client. davfs2 maps a WebDAV resource to a file system. But as the file system interface and the WebDAV protocol are quite different, this is not possible without losses. As a file system davfs2 cannot use all the possibilities of WebDAV, and most WebDAV servers do not provide all the information a file system usually requires. A specialised application with built-in WebDAV capabilities should be able to make better use of the WebDAV protocol. Whether it really does, depends on the implementation. But if a free WebDAV enabled application is available, you might try it first. _______________________________________________ linuxmuster-user mailing list [email protected] https://mail.lehrerpost.de/mailman/listinfo/linuxmuster-user
