Hallo Thorsten,

ich habe den Artikel zwar (noch) nicht gelesen, aber vor einigen Jahren
mal mit Schülern in der Studienstufe als Kontext zu vernetzten Systemen
verschiedene frei verfügbare Schulserver evaluiert (Skolelinux 7,
Server4education 2012, OpenML 5.1, Arktur 5).

Könnte sein, dass univention, deren System in Bremen fläschendeckend
allen Schulen aufgedrückt wird, "gute Informationen geliefert" hat ;-)
Die KollegInnen dort waren zumindest in der Startphase nicht durchgehend
begeistert ...

Mit einer gewissen Beruhigung nehme ich zur Kenntnis, dass IServ nicht
mit in diesem Test war. Die sind nämlich auch gut und in HH könnte dies
der Standard werden - allein schon, weil man dort bei der
IP-Konfiguration flexibler als alle anderen (außer univention?) ist.

Aus der Sicht derjenigen, die den Medienverantwortlichen gerade vor dem
Hintergrund der aktuellen Herausforderungen an die Schulen lieber in den
Unterricht schicken würden, kann ich das Bestreben verstehen,
Serverinstallation und Client Management so weit es geht einem exteren
Anbieter zu überlassen. Für mich selbst wäre es schade, weil ich es
gerne mache. Es gibt jedoch sehr viele Schulen, die gar keine KollegIn
haben, bei der dies so ist und die sich die erforderlichen Kompetenzen
erworben hat oder dazu bereit ist.

Gruß Jürgen

Am 10.01.2016 um 11:41 schrieb Thorsten Koslowski:
> ... Du deine "Linux-Kariere" mit unserer Linuxmuster-Lösung begonnen hast.
>
> Hallo erstmal!
>
> In der neuesten Ausgabe des Linux-Magazins ist ein Test von verschiedenen 
> Linuxlösungen für den Bildungsbereich veröffentlicht wurden. Einer der 
> Test-Kandidaten war unsere linuxmuster.net.
>
> Im großen und ganzen war unser Testergebnis durchaus positiv. Leider wie ich 
> finde wurde nicht ausdrücklich auf Linbo und dem zugrunde liegenden Prinzip 
> der "Selbstheilenden Arbeitsstationen" eingegangen.
Bis man mit linbo sicher umgehen kann, macht man auch den einen oder
anderen Client versehentlich platt ...
FOG ist für Anfänger sicherer und für Windows Clients dank Agenten auf
dem Client auch leistungsfähiger. Im Prinzip ist es mit jedem
Schulserver zu kombinieren. In Bremen habe ich es mit Helmut Hullens
Hilfe auf Arktur 5 installiert.
Auch Iserv - das in dem Test fehlt! - ist mit Windows Clients leichter
zu beherrschen, weil es opsi fertig eingerichtet mitbringt.
>
> Was ich allerdings schlimmer fand war, das die These vertreten wurde das 
> unser System (nur) etwas für Linux-Versierte sei. ("Nur" nicht wörtlich aber 
> der Eindruck wird vermittelt)
Dies hatten wir für die OpenML 5.1 auch so evaluiert.
Allerdings ist linuxmuster deutlich einfacher als OpenML zu
installieren, u.a. weil es auf Ubuntu aufsetzt.

Server4Education war leicht zu installieren und brachte auch einen
Linuxclient mit. Allerdings gefiel mir OpenSuSE mit KDE 3.5 zu diesem
Zeitpunkt nicht mehr - zu verfettet. Das Client Management besonders für
Windows war rudimentär.
>
> Ich denke hier lesen viele mit, denen es so ergangen ist wie mir. 
>
> Erste Schritte unter Linux begannen mit der Einführung von linuxmuster.net 
> (bzw. damals paedML linux|openML) in der eigenen Schule. Dank der 
> Dokumentation und der Community hier (Mailingliste, Forum) war es nicht 
> schwer das gesteckte Ziel zu erreichen und dadurch alle erforderlichen 
> Linux-Kenntnisse zu erwerben. Ich zum Beispiel Mittlerweile nutze ein anderes 
> BS nur mit Widerwillen und unter Zwang. ;-)
Ich auch. In Verbindung mit HULC - der ja mit den
linuxmuster-client-Paketen perfekt auf den Server abgestimmt ist - ist
linuxmuster für uns die perfekte Lösung.
Würde man mich jedoch zwingen, Windows auf den Clients zu installieren,
so würde ich die damit verbundenen Aktivierungs- und sonstigen Probleme
gern mit IServ und den Schulsupport bei uns in HH teilen ;-)
>
> Außerdem gibt es jetzt sogar noch die Telefon-Hotline am Dienstag-Nachmittag. 
> Die einem angehenden linuxmuster-Netzwerkbetreuer (Administrator) hilfreich 
> zur Seite steht.
Das ist traumhaft und will "finanziert"werden.
>  
>
> Solltest Du dich in dem Gesagten wiederfinden, wäre es schön wenn Du dir 
> etwas Zeit nehmen könntest um einen Leserbrief an die Redaktion des 
> Linux-Magazins zu schreiben. [redaktion at linux-magazin.de]
Nicht wirklich und deshalb bin ich nicht dabei.
>
> Ich denke um so mehr sich dieser Aktion anschließen, desto erfolgreicher 
> könnte sie sein. Und eventueller bekommen wir dadurch irgendwann die 
> Gelegenheit unser System besser dargestellt zu sehen.
Man kann das Recherche-Ergebnis des linux-magazin auch einfach
akzeptieren - so wie wir dies von unseren SchülerInnen erwarten, wenn
wir es kriteriengeleitet begründen.
>
> Beste Grüße
>
> Thorsten
>
> ### eingesetztes System ###
>
> LINUXMUSTER.NET
> Die _freie_ Linux Musterlösung 
>
>   - virtualisiert unter KVM
>     + Server
>         Codename Babo
>         6.1.0-30ubuntu0
>     + IPFire
>         Core 94
>     + coovachilli auf Blau 
>  - Linbo 2.2.16
>
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