Liebe Linuxmuster-Freunde,
als langjähriger Leser verschiedener Linux-Zeitschriften, z.B. der
Linux-User und des Linux-Magazins, erfreute mich die Cove-Meldung "Test:
Linux-Distributionen für Schulen, S.40" der Ausgabe 02/16. Ich schlage
also die Ausgabe auf und sehe, wie hier verschiedene Früchte des
Linux-in-der-Schule-Gartens munter gemischt in der Obstkiste liegen: Da
ist die Rede von Sugar, Uberstudent, Edubuntu ("Ohne Server geht nix" -
ach was !), Debian Edu, Open Suse Edu life, UCS und - hurra ! -
Linuxmuster (ohne .net). Und da steht neben anderem Blödsinn: "Seit 2013
entwickelt es Univention weiter, die Software basiert mittlerweile auf
dem Univention Corporate Server"... Und : "Der Leser (welcher Leser denn
?) erfährt hier, wie er einen zentralen Verzeichnisdienst, [...] eine
Active-directory-Umgebung einrichtet,... usw.
Da werden sich aber nicht nur die Linuxmuster.net-Freunde freuen,
sondern auch die UCS-Anhänger. Der fundamentale Unterschied zwischen den
beiden Systemen besteht ja m.E. vor allem darin, dass UCS keine freie
Lösung ist, kein Linbo an Bord hat und aufwendigere Hardware benötigt -
und in der dahinterstehenden Philosophie: Bei der OpenLML wirst Du mit
der Zeit zum Kenner der gesamten Materie - und hast sie im Griff.
Für einen anständigen Vergleich wäre zudem eine Übersichtstabelle sehr
interessant - denn hier hätte man die vielen Zweige der Linuxmuster.net
(Moodle, OwnCloud, Horde, ...) und die Vielfalt der Client-Systeme scön
ablesen können.
Wer schreibt den Redakteuren, die hier so oberflächlich gearbeitet
haben, mal ?
Christoph G.
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