Hallo miteinander,

mir war aufgefallen, dass die HTML-Hilfe in Crocodile Physics in wine
nicht lief.
Ursache war ein vollkommen unstrukturietes Durcheinander bei der Groß-
und Kleinschreibung der Dateinamen.

In Windows mit NTFS sah es etwas besser aus. Aber auch dort störten
zumindest in der deutschsprachigen Installation noch vollkommen falsch
gesetzte Pfade :-(

Also habe ich das Help-Verzeichnis auf einen USB-Stick mit FAT32 kopiert
und damit das in wine ersetzt. Aber oh Schreck, die Groß- und
Kleinschreibung war wieder durcheinander!

In Linux alle gefundenen Abweichungen korrigiert und das ganze wieder
auf den USB-Stick zurück zu kopieren versucht. Dabei gab es
Fehlermeldungen über angeblich bereits existierende Dateien, wenn diese
z. B. Großbuchstaben mitten im Namen enthielten.
Auf eine externe Festplatte mit NTFS ließ der Ordner hingegen problemlos
kopieren und auch wieder auf einen anderen Linux-Rechner.

Fazit:
Windows und Linux gehen zumindest in meiner Konfiguration
unterschiedlich mit Dateien in FAT32 um, die Großbuchstaben mitten im
Namen enthalten. Nur Großbuchstaben, nur Kleinbuchstaben oder nur der
erste Buchstabe groß könnte gehen.

Zum Glück hat sich noch keine KollegIn bei mir über derartigen Stress
mit ihrem USB-Medien beklagt.

Lösung für Profis:
Auf den Scheiterhaufen der IT-Geschichte mit der ollen FAT!
Nahezu jedes aktuelle Betriebssystem kann auf NTFS sicher schreiben.

Lösung für Laien, denen der Unterschied zwischen FAT und NTFS nichts sagt:
Nur Kleinbuchstaben in Dateinamen verwenden?

Oder hilft ein Parameter "shortnames=mixed"?
Wenn ja, dann wo?
Wechselmedien sind ja nicht in /etc/ftsab einzutragen.

Gibt es das Problem im "offiziellen" precise- oder trusty-cloop auch?

Gruß Jürgen


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