Moin,

die Berliner Linux User Group (BeLUG, ein gemeinnütziger Verein) organisiert 
zweimal im Jahr eine sehr große Linux-Infoveranstaltung für die allgemeine 
Öffentlichkeit: den Linux Presentation Day. Der LPD wird bisher vor allem von 
Linux User Groups, Hackerspaces, Unternehmen und Volkshochschulen 
durchgeführt; ab Oktober werden auch einige Fachhochschulen dabei sein. Auch 
Schulen können sich gut an dieser Veranstaltung beteiligen (einzelne tun das 
schon), sei es regulär oder nichtöffentlich.

Der erste Linux Presentation Day (2015.1) fand nur in Berlin statt (an acht 
Standorten). Der LPD 2015.2 kam bereits auf 79 Standorte in 72 Städten in drei 
Ländern (DACH). Am LPD 2016.1 (30.04.) werden sich voraussichtlich 80 bis 100 
Städte in in Deutschland und 11 bis 15 europäische Länder beteiligen. Eine 
Schule kann sich also an eine sehr große Veranstaltung ranhängen, was sowohl 
die Motivation der Durchführenden erhöhen als auch die Bewerbung bei Schülern, 
Eltern und Lehrern erleichtern dürfte.

http://www.linux-presentation-day.de/mitmachen/schulen/

Die Kernidee: Für eine relevante Verbreitung von Linux auf dem Desktop 
brauchen wir regelmäßige und flächendeckende Linux-Informationsveranstaltungen, 
die bei der Zielgruppe bekannt und für sie attraktiv sind. Dies erreichen wir 
mit vielen kleinen Veranstaltungen (statt weniger großer, etwa den LinuxTagen; 
in Großstädten mehrere Standorte). An Schulen dürfte das besonders wirksam 
sein, weil die große Mehrheit der Schüler und Eltern die Veranstaltung zwar 
nie besuchen wird, aber über Jahre hinweg immer wieder die Bewerbung des LPD 
an der Schule mitbekäme, so dass sich die Einstellung gegenüber Linux 
verbessern dürfte.

Die Hauptwirkung des LPD betrifft die Bewerbung der Veranstaltung, also die 
Besucherbeschaffung: Die nötige Bekanntheit soll durch eine Größe der 
Gesamtveranstaltung (nicht der einzelnen Standorte!) erreicht werden, die die 
Relevanzschwelle der überregionalen (Nicht-IT-)Medien überschreitet, so dass 
in Zukunft idealerweise SPIEGEL ONLINE, die Süddeutsche Zeitung usw. zweimal 
pro Jahr über unsere Linux-Infoveranstaltung berichten.

Die Veranstalter werden bei der Organisation und Durchführung unterstützt; das 
heißt im Fall von Schulen vor allem, dass Sie über einen Hinweis auf der 
zentralen Website nach fehlenden Helfern suchen können. Außerdem gibt es 
Empfehlungen für die Durchführung sowie (kostenlose) gedruckte und digitale 
Materialien. Eine Schule kann sich für die Durchführung des LPD natürlich auch 
mit anderen Schulen in der Nähe zusammentun.

Genauso, wie die Aufmerksamkeit für den LPD dafür genutzt wird, die Gründung 
neuer Linux User Groups zu erleichtern, ist der LPD natürlich auch eine gute 
Gelegenheit, um eine Linux-affine Informatik-AG ins Leben zu rufen.

http://www.linux-presentation-day.de/idee/

http://www.heise.de/open/meldung/Linux-Presentation-Day-in-ueber-70-Staedten-2906152.html

Falls sich jemand an Ihner Schule zumindest grundsätzlich für eine Beteiligung 
am LPD interessiert, bietet sich ein Telefonat an.

 

Mit freundlichen Grüßen

Hauke Laging
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Hotline für den Linux Presentation Day: tel:+49-30-55579620 (13–23 h)
    mobil: tel:+49-176-74827253 (13–23 h)

XMPP (Chat mit OTR): [email protected]
   OTR: 91626899 1C06F2BD 75EC2441 35C696CE 38F75997

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