Liebe Listenmitglieder,

was macht man mit einer Software, die zu "dumm" ist ihre eigenen
Proxy-Einstellungen auszuwerten?

Smarttech hat zwar anerkannt, dass ihre Software mit einem NICHT
transparenten Proxy (man muss also Adresse und Port angeben bzw. per
DHCP oder proxy.pac bereitstellen) nur in Windows zurecht kommt, wenn
man die Interneteinstellungen in der Systemsteuerung entsprechend
konfiguriert und die Smart Notebook Software auf "Einstellungen des
Systems übernehmen" einstellt. Dies gilt übrigens mindestens bis zur
Version 15.2

Diese Einstellung gibt es jedoch in der Linux- (und Mac-)Version nicht.
Eigene Einstellungen werden schlicht ignoriert.
Ein entsprechendes Ticket ist bei Smarttech seit mehr als 6 Monaten
offen und ich habe nicht den Eindruck, dass man in absehbarer Zeit mit
einer neuen Version für Linux rechnen darf.
Man beachte außerdem die Klimmzüge, die man in (K)ubuntu 14.04 64-bit
veranstalten muss, um Smart Notebook 11 SP2 für Linux 32-bit zum Fliegen
zu bekommen ...
http://www.linuxmuster.net/wiki/anwenderwiki:linuxclient:kubuntu#rechtlich_besonders_eingeschraenkte_software

Gibt es eine Möglichkeit, der Smart Notebook Software lokal
vorzugaukeln, sie bräuchte keinen Proxy?
Z.B. ein lokaler transparenter Proxy, der die Anfragen an ipfire
weiterleitet?
LDAP-Authentifizierung an ipfire wäre dann auch noch ein Thema, aber auf
die würde ich für die Smartboard-Rechner zur Not verzichten, wenn der
Rest ginge ...

Gruß Jürgen

P.S.: Open Sankoré ist parallel installiert, jedoch keine Option für
KollegInnen, die aufwändig erstellte fertige .notebook Dateien besitzen
(und sowieso lieber Windows hätten). Proprietäre Datei-Formate sind
irgendwie immer Erpressung :-(
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