Hallo Björn, die meisten Fehldrucke werden bei uns im Lehrerzimmer produziert. Als Personalratsmitglied würde ich gegen mich als Medienbeauftragten Rabatz machen, wenn die KollegInnen dafür zahlen sollen. Die wenigsten KollegInnen und SchülerInnen produzieren Fehldrucke mit Absicht. Mir sind sie eher ein Hinweis darauf, dass das Druckgeschäft nicht so zuverlässig läuft, wie es sollte.
Speziell in unserer reinen Linux-Umgebung gibt es folgende Defizite 1) Es ist nicht der korrekte Standarddrucker ausgewählt 2) Besonders PDFs brauchen ewig 3) Direktes Drucken aus Firefox blockiert die Druckerwarteschlange Für keines dieser drei Defizite habe ich bislang eine adäquate Lösung gefunden. Bei uns sind die Drucker per USB an den Lehrerrechnern angeschlossen und im Netzwerk freigegeben. Die Clients finden per cups-browsed alle aktuell im Netzwerk verfügbaren Drucker und setzen per Skript den Drucker als Standard bei dem Druckername und Rechnername vor dem "-" übereinstimmen - wenn dieser verfügbar ist. Z. B. fmm-s043 setzt fmm-sw als Standard. Gibt es auch noch fmm-farbe, so gewinnt fmm-sw, weil dieser alphabetisch hinter fmm-farbe kommt. Um sicherzustellen, dass die Druckerwarteschlange immer verfügbar sind, habe ich ich überlegt, diese auch auf dem Server zu definieren und nur dort freizugeben. Dort könnte man auf die Namen umleiten die automatisch generiert werden, wenn die USB-Drucker nach dem Imaging erkannt wurden. Bislang muss ich die Druckerwarteschlangen auf einem Lehrerrechner nach einem sync von Hand anlegen. Was mir daran nicht gefällt, ist dass eine Warteschlange bei ausgeschaltetem Client vollgepumpt werden könnte und der KollegIn dann nach dem Einschalten eben diese 200 Blatt um die Ohren flögen, die Marcus sparen möchte :-( Man könnte natürlich alle Druckerwarteschlangen auf dem Server regelmäßig leeren. Ob das immer richtig ist? Ein richtiger Fortschritt wären Druckerwarteschlangen auf dem Server nur, wenn ich Printserver bzw. Netzwerkdrucker verwenden würde. Wie viele Fehldrucke muss ich sparen, um die Kosten für mindestens fünf Printserver mit zwei USB-Ports herein zu bekommen? Interessanter ist dafür, ob die Zuverlässigkeit des Druckgeschäfts hierdurch signifikant besser würde. Gruß Jürgen Am 23.04.2016 um 12:58 schrieb Björn Sieper: > Hallo, > > in diesem Fall empfehle ich Pykota. Damit kann man überflüssiges > Drucken eher sinnvoll unterbinden als mit Drucker an- ausschalten. > Spätestens, wenn die Schüler wirklich zahlen müssen, werden die > Fehldrucke hoffentlich runtergehen. > > Grüße > Björn > > > > Von Samsung-Tablet gesendet > > > -------- Ursprüngliche Nachricht -------- > Von: Marcus Numrich <[email protected]> > Datum: 23.04.2016 11:37 (GMT+01:00) > An: "linuxmuster.net" <[email protected]> > Betreff: [lmn] Drucker in Räumen standardmäßig deaktivieren > > Hallo, > > kann man festlegen, dass ein Drucker in einem Raum vom Lehrer per > Schulkonsole (aktueller Raum) freigegeben werden muss, bevor Schüler > darauf drucken können? Für Inter-, Internet und Webfilter regelt das ja > room_defaults...aber die Drucker sind, soweit ich das sehe, > standardmäßig immer erreichbar. > > Ich hab eben 200 bedruckte Blätter im PC-Raum gefunden, die Unmengen an > Toner verbraucht haben und die offenbar keiner mitgenommen hat. Da will > ich einen Riegel vorschieben. > > Viele Grüße, > > Marcus > _______________________________________________ > linuxmuster-user mailing list > [email protected] > https://mail.lehrerpost.de/mailman/listinfo/linuxmuster-user > > > _______________________________________________ > linuxmuster-user mailing list > [email protected] > https://mail.lehrerpost.de/mailman/listinfo/linuxmuster-user
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