Hallo Georg,

> Desweiteren halte ich die Unterscheidung zwischen dienstlichen mails und
> nicht-dienstlichen mails für gefährlich irreführend, wir sprechen ja vom
> pädagogischen Netz. Das ist nie "dienstlich" im Sinne von
> "vertrauenswürdig". 

an dieser Stelle unterscheidet sich unser "Setup" und damit auch die
Ansicht über die Auswirkungen.
Weder in der Schule noch im Seminar verwende ich die BelWü Adressen im
pädagigischen Netz: also mit horde und dem Mailserver der lml.

Bei mir sind die Mails nur auf dem BelWü server und werden dort gelesen
oder von dort abgeholt.
Von daher sind es bei mir durchaus dienstliche Adressen.

Beim Gespräch über die Problematik mit der Seminarleitung vor 3 Jahren
habe ich dargelegt, dass es für das Problem nur eine richtige Lösung
gibt: Ende zu Ende Verschlüsselung.
Im Seminar ist das auch brisanter, weil sich Fachleiter untereinander
und mit den Mentoren an den Schulen über Referendare austauschen: das
sind dann schonmal brisante Daten.
Das Bewustsein im Seminarkollegium ist auch sehr Groß: trotzdem
schreckte die Semianrleitung vor PGP zurück und wollte "erstmal" alles
auf die BelWü Konten verlagern (ohne Weiterleitung: die habe ich
abgeschaltet).
Das ist unbeschtreitbar ein Fortschritt: hilft aber nicht bei Mentoren,
die keine BelWü Konten haben/Nutzen..

Ich habe im Seminar schon 3 PGP Fortbildungen gehalten und dabei um die
30 Kollegen geschult.
Einige verwenden PGP: aber ich kann halt nicht alle Mentoren schulen ...
Somit bleibt das ein Problem und somit freue ich mich auf die
BW-Adressen, die es mal irgendwann geben soll..

Viele Grüße

Holger
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