Liebe Alle!

  Wie angekündigt möchten wir euch zu einem Diskussionstreffen einladen:

  Zeit: 14.11.2007, 18.00
  Ort: wird bekannt gegeben

  Das Treffen dient hauptsächlich dazu, nicht durchdachte ad hoc
  Entscheidungen zu vermeiden und eine breiter gefächerte Diskussion zu
  ermöglichen.

  das klingt grundsätzlich viel konstruktiver und transparenter.
  Habe jedoch an dem Termin leider keine Zeit; deponiere daher schriftlich in 
dieser Mailingliste meine Einwände/Anregungen - ob's hilft oder nicht, ist ja 
inzwischen eigentlich schon lange ... schnurz, möchte ich sagen.

  Es versteht sich als Vorbereitung zur Ausarbeitung von fundierten Anträgen
  zum Community Plenum. Um in der herrschenden Komplexität nicht vom 100sten
  ins 1000e zu gelangen, schlagen wir eine Fokussetzung in folgenden
  Arbeitsgruppen vor:

  .Interne Organisation 
  .Gleichheitsgrundsätze
  .Geldvergabemechanismus
  .Laufende Validierung
  .Doku online
  .Online Auftritt
  .PR
  .Technik an und für sich 
  .Zeitplan und Budget 2008
  .Evaluierung

  Und wo ist die Frage der persönlich, spendenartigen Umverteilung auf der 
Agenda?
  Nun, es sieht etwaig doch danach aus, als verliefe sie im Sande (was mich ja, 
da ich wie dargelegt ja auch nicht an Gutmenschen glaube, geschweige denn 
solche Mentalitäten als realistisch oder gar uneingefärbt von für mich 
fragwürdigen Ideologien ernstnehmen möchte, nicht wundern würde ....) ...

  Wie ihr sehen könnt, handelt es sich um ein dichtes Programm, das sich nur
  mit Sachorientiertheit, Zeitdisziplin und Fachkompetenz umsetzen lässt. 
  Wenn ihr Lust verspührt, Dinge in eine koordinierte rhythmische Bewegung
  zu versetzen und Gestalt gebend zu wirken, seid ihr herzlich eingeladen,
  euch einzubringen!

  Und da stellt sich mir natürlich doch auch wieder die alte, auch schon zwei 
Jahre diskutierte und ungelöste Frage: wie rechtfertigt sich bei solchem, - wie 
Ihr richtig beschreibt - sowohl hinsichtlich Zeitaufwand wie Fachkompetenz 
recht hohem Aufwand auf der einen Seite Spesenersätze für Mitglieder von 
Koordinations-, Organisations- bis hin zu KuratorInnenteams und auf der anderen 
die Lust auf hohen ehrenamtlichen Einsatz (dies auch noch im Kontext von 
aufgrund von mathematischen Berechnungen zu einem hohen Anteil sich selbst 
Fördergelder zuteilenden, wortführenden Burschenschaften). Spätestens an diesem 
Punkt würde ich Spesenersätze jedenfalls für jene einfordern, die sich auf der 
strukturellen Ebene einbringen, bei den hochgelobten Wahlen aber entweder seit 
zwei Jahren regelmässig oder bei "neu Hinzukommen" genauso ohne Fördergelder 
ausgehen. Das wäre nur fair (vgl. ev. a. Abschaffen der Untergrenzen bei 
Projekteinreichungen).

  Lieben Gruss

  Sari + Valie

  lgs



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