wird wohl auch noch eine änderung
möglich sein.
Träumt weiter; .... Martin, .... ???? Leo ....
nicht nur Du .... Euer Wórt in Gottes Ohren, wie
gesagt ................!
... naja, ich gehe schon aus, dass dafür eine
Einigung in und um die Szene notwendig wäre und
ein daraus folgender politischer Kampf.
Im Moment sehe ich noch keine echten Anzeichen dafür.
Habe das Papier ein zweites Mal durchgelesen:
Sapperlott, da wird doch in der Übersicht
behauptet, die Jury werde von der Community
gewählt und in der Erklärung heisst es dann, die
Gemeinde Wien schlage die Jury-Mitglieder vor.
Das glaubt Fassl-Vogler hoffentlich wohl nicht,
dass da wer mitmacht. Wird wohl von weiter oben
kommen ...
Was für einen Vorteil eine Jury bei der Annual
Convention bringen soll, frage ich mich auch.
Beim bisherigen Modell könnte das Plenum dahin
wirken, dass mehrere Projektvorschläge sich
zusammenraufen und noch weitere Vorgaben der
Community einarbeiten.
Bei den Projekten werden wohl zu viele Raunzer
der Gemeinde Wien im Ohr gelegen haben, aber bei
der Convention wüsste ich nicht wo da so viel
Druck herkommen sollte zumal die Convention als
Event der Community definiert ist und eine Jury
da völlig Fehl am Platz ist.
Ich halte diesen überfallsartigen und
unausgegorene Verordnung für inakzeptabel. Dass
aufgrund nicht geklärter Rahmenbedingungen,
keiner vorliegenden rechtsverbindlichen
Vereinbarungen zwischen einer als Rechtsperson
konstituierten Community und Gemeinde, so etwas
jederzeit passieren kann, das war mir freilich
stets bewusst und die Organisierungsunwilligkeit
der Community für mich daher eher verwunderlich
und erst recht, so viel Zeit in eine völlig
unsichere und ungeklärte Sache zu stecken ...
(diese Diskussionen um die Spielmodelle am Anfang
waren mir stets unerklärlich)
Ich denke, nach diesem Papier, da kann die
Gemeinde gleich alles wieder selber machen. Eine
Behübschung durch Pseudowahlen der
Jury-Mitglieder durch netznetz wäre die Zeit
nicht wert.
Entweder es gibt eine ernsthafte politische
Organisierung mit dem Ziel, gemeinsam nicht nur
eine funktionierende Selbstverwaltung die mehr
auf Kooperation als auf Konkurrenz aufbaut zu
erkämpfen, sondern auch die benötigten Mittel,
damit niemand, der/die ein gutes Projekt
entwickeln kann, leer ausgeht (Selbstverwaltung
zur Verteilung des Mangels, das ist nicht
wirklich die Mühe nicht wert, wie die Geschichte
nun zeigt ...), oder es wird wieder mehr Zeit in
die Ausarbeitung von Projekten und in das
Lobbying gesteckt ...
Für mich kommt das nicht ganz unerwartet, das
sagt die politische Mathematik, wenn der Dropout
zu gross ist, dass es dann eine messerwetzende
Peripherie gibt ...
Als soziologisches Experiment (Data-Mining ;-))
wars auf jeden Fall interessant. Ob sich noch
politisch etwas tut, liegt wohl auch an der noch
nicht wirklich konstituierten Community ...
lg
Martin
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