Sehr geehrter Herr Mair,

das IFK lädt Sie herzlich zum Vortrag von 
Christoph Weinberger "Brain damage im Zeitalter 
der Medien: Wahnsinn als Simulakrum" am 17. 
Dezember 2007 um 18 Uhr c. t. ein.

Wir freuen uns, Sie an diesem Abend am IFK zu begrüßen!

Mit den besten Grüßen
Ihr IFK_Team

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17. Dezember 2007
Ort: IFK
Zeit: 18 Uhr c. t.

CHRISTOPH WEINBERGER

BRAIN DAMAGE IM ZEITALTER DER MEDIEN: WAHNSINN ALS SIMULAKRUM

Wenn ich Stimmen in meinem Kopf höre, die nicht 
die meinen sind, brauche ich nicht zwangsläufig 
wahnsinnig geworden sein. Ich könnte auch bloß 
Kopfhörer aufhaben. Doch bin ich nicht dadurch in 
den zweifelhaften Genuss gekommen, zu erleben was 
ein Schizophrener erlebt? So plakativ die These, 
so zwingend ist sie auf einer formalen Ebene. 
"Wahnsinn ist eine Metapher von Techniken", 
lautet daher eine zentrale Behauptung des 
deutschen Medienwissenschafters Friedrich 
Kittler. Am Beispiel des Songs "Brain Damage" von 
Pink Floyd diskutiert Christoph Weinberger, 
inwiefern Mass-Media-Acts selbst thematisieren, 
was sie in kultureller und psychischer Hinsicht 
anstellen. Was heißt es, wenn Musik sich durch 
die Köpfe der ZuhörerInnen bewegt und der Abstand 
zwischen Quelle und EmpfängerIn schwindet? Vor 
allem die Frage nach der (Un-)Unterscheidbarkeit 
von realem und simuliertem Wahnsinn gilt es dabei 
zu klären.


Mag. Christoph Weinberger studierte Publizistik 
und Kommunikationswissenschaft an der Universität 
Wien. Er betreibt derzeit ein Doktoratsstudium im 
Fachbereich Philosophie an der Universität Wien 
und ist IFK_Junior Fellow.
Diverse Publikationen in österreichischen 
Tageszeitungen als Kultur- und 
Wissenschaftsjournalist (u. a. in: „Die Presse“).

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