eine bluete aus der ankuendigung:

"Am Abend gibt es eine “monochromsche projectspeis spezial”"

"Wenn das haus brennt, vergisst man sogar auf das mittagessen. - ja: aber man holt es auf der asche nach" (Friedrich Nietzsche: jenseits von gut und boese).

nachdem die mogelpackung "partizipatives modell netznetz.net" so wie diese liste abgebrannt ist, soll morgen auf der asche weiter gewuergt werden.

beim "partizipativen modell netznetz.net" (kulturstadtrat Mailath-Pokorny), wobei ein computerprogramm die gerechte verteilung von subventionskohle gewaehrleisten sollte - in wahrheit nach plan ein controlling-tool, verwaltet von der edv-magistratsabteilung - ist vor allem die dummheit pate gestanden, die sich aus dem filz von politik und ihren lakaien naehrt. und ist so folgerichtig eine gewaltige pleite geworden.

jetzt soll ein quartier fuer digitale kultur diese pleite beschoenigen. und folgerichtig tritt der selbe pate auf - die dummheit - und mithin die selben protagonisten einer schmierenkomoedie aus politik und ihren lakaien, wie sie sich schon im begruendungszusammenhang von netznetz.net 2004 zusammen gefunden haben.

ein 2008 gegruendetes quartier fuer digitale kultur kann schon jetzt als treppenwitz der geschichte gelten. selbst wenn man den anspruch erhebt, dass man sich dort kritisch mit fragestellungen im zusammenhang von gesellschaft (= technologische entwicklung) und medien informieren kann, wird intelligenter mensch heute (!) dazu nicht ausgerechnet in den repraesentations-kulturtempel der republik gehen, zumal dort die truebe suppe aus partei- und standorthalter-interessen verabreicht werden soll.

der halbwegs kritische zaungast dieser pressekonferenz sollte demnach kurz daran denken:

"Es bleibt uns nichts anderes uebrig. Wir muessen einander beklatschen. Wen denn sonst?"
Franz Schuh: Im Spiegelkabinett,in Falter 6 /08 - aktuelle ausgabe.

weder vertreter/innen der wiener stadtregierung aus politik und verwaltung, noch ihre lakaien werden kritischen intellektuellen in dieser stadt die redefreiheit verwehren. auch nicht mit klagen wie bspw. seitens Johannes Grenzfurthner (MONOCHROM) und Günther Friesinger (TEAM TEICHENBERG) gegen mich. und auch ueber die neuerdings observationen meiner person kann ich nur lachen - mich ehest zur aufruestung motivieren. vorsicht: ich schiesse scharf und treffe immer.

cheers,
fer

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