Einübung in die Transmutation zum Glücks-Monster Path-Oh!-Logies V Mittwoch, 23. April 2008, 20h QDK, Museumsquartier Mit Daniel Aschwanden, Karl Bruckschwaiger, Radek Hewelt, Stefan Lutschinger, Amanda Pina, Cezary Tomaszewski, Katherina Zakravsky Das Frühjahr bringt dieses Versprechen und diese Drohung dass das Leben neu erwachen muss. Dieser Druck dass das Alte weg muss und das Neue erblüht. Damit ergibt sich ein unerwartetes Gelenk zwischen Glück und Zerstörung. Der Melancholiker findet sein Leben beschwert indem er an allem Vergangenen hängt – wie Walter Benjamin, der sich durch Bertold Brecht mit der guten Laune des destruktiven Charakters angesteckt sah. Auf den leidenden Erlöser folgt der Glücksmessias, etwa Tommy, der Hippie-Messias aus Towshends Oper und Russels Film, den ein Sturz vom Autismus zur Glückseligkeit befördert. Und schon singt er „I am free!“ und rennt er durch alle Elemente. Und er will gleich, dass wir ihm folgen. Diese sinnlose Freude, die ein verschwörerisches Grinsen ins Gesicht wirft. Das Glück kann monströs sein. Es fährt ein wie der Blitz. Das Glücksmonster – es entsteht da wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist. Und es singt vor Freude. Das Pathosbüro untersucht Glückslieder und übt sie ein; und untersucht die innige Verbindung von Glück und Explosion. Denn es gibt eine gefährliche Freude, die fast zum Platzen bringt. ![]() Im Anhang: Still aus dem Video „My beloved Monster“, The Eels, http://www.youtube.com/watch?v=SPRLCUgjxAQ |
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