... der Mann natürlich

Wieder einmal so ein Zufall dass keine einzige Frau unter den 
Preisträgern ist.

Literatur ist eben Männersache (und Netzkultur sowieso)... ;-) (seltsam: 
es gibt in AT aber mehr schreibende Frauen als Männer, und dennoch ist 
die "Spitze" fest in Männerhand ....)

lg

Martin

christian jeitler schrieb:
> Am Ende der Leitung - Ergebnisse des Science Fiction Wettbewerbs zu
> Bürgerrechten, Überwachung und Datenschutz von q/uintessenz
>
> "Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorherzusagen, sondern auf sie
> vorbereitet zu sein." -- Perikles
>
> Um von Autoren literarische Antworten auf die Frage nach der Zukunft des
> Datenschutzes und Privatsphäre zu geben, gibt q/uintessenz eine Science
> Fiction-Anthologie im Rahmen eines Wettbewerbs heraus.
>
> Aus den knapp 300 Einsendungen wählte eine Jury 27 Beiträge für das Buch
> und daraus drei Gewinner aus. Die Preisverleihung und Buchpräsentation
> findet am 30. September 2008 im Museumsquartier Wien statt.
>
> Webseite zum Wettbewerb: http://sf.quintessenz.at/
>
> Vor 60 Jahren erschien George Orwells Überwachungs Dystopie "1984". Der
> Autor wollte damals vor den Gefahren einer umfassenden Überwachung in
> Händen eines totalitären Regimes warnen.
>
> Ein wesentlicher Aspekt von Science Fiction ist die Warnung an die
> Gesellschaft. Dies spielt auch in der Rezeption von "1984" in der
> Gesellschaft bis heute eine Rolle. Durch bewußte Wahrnehmung eines
> Gefahrenpotenzials hat die Gesellschaft die Möglichkeit zu reagieren.
>
> Wir erhielten aus den Beiträgen z.B. Antworten zu folgenden Szenarien:
>
> - Wenn jeder jemand überwacht, wer hat dann noch Zeit, auf
> Auffälligkeiten zu reagieren?
> - Was passiert, wenn man seinem persönlichen Überwacher ein Sandwich
> anbietet?
> - Sind unauffällige Mitmenschen nicht eigentlich besonders gut getarnte
> Terroristen?
> - Was ist das wirkliche Ziel einer automatischen Rechtschreibkorrektur?
> - Warum ist das Finanzamt schädlich für Geburtstags-Überraschungen?
>
> Die Gewinner und die Teilnehmer an der Anthologie wurden von einer
> fachkundigen Jury ermittelt:
>
> Adrian Dabrowski, Verein Quintessenz
> Franz Rottensteiner, Science Fiction Herausgeber und Kritiker
> Christian Schmaus, Menschenrechts-Anwalt
>
> Die Preisträger sind:
>
> 1. Preis: Florian Bayer mit "EWE (Everybody watches everybody)"
> 2. Preis: Reinhold Schrappeneder mit "Abteilung ÜBLDA>"
>
> 3. Preis: Uwe Protsch mit "Null Punkte"
>
> Die weiteren in der Anthologie vertretenen Autoren und Beiträge sind:
>
> Matthias Beirau          Der Besucher 
> Muna Bering              Ohne Blutvergießen   
> Holger Dauer             Der kurze Sommer     
> Sascha Dickel            Panoptikum   
> Arno Endler              Meine Farbe ist Schwarz      
> Sarah Fiona Gahlen       Das Geheimnis        
> Reinhard Griebner        Dunkelmänner 
> Ulf Großmann             Verfahren    
> Katja Häuser             Kontrollierte Ahnungslosigkeit       
> Jürgen Hutschalik        Fünf 
> Mary Jirsak              Alles richtig        
> Carolin Keupp            Freie Meinungsäußerung       
> Michaela Kuich           Frau Mairand 
> Stephan Lack             Frittierte Belugas mit Ohren 
> Britta Martens           Sozialstaat 2200     
> Wendelin August Mayer    Digitale Blumen      
> Jochen Micknat           Pavels Hund  
> Markus Pausch            Sie sind nicht allein        
> Tobias Peterka           Tiamat 58A   
> Björn Schubert           Der Protokolleur     
> Achim Stößer             Der Imperativ von Brokkoli   
> Mirko Swatoch            Lauschangriff        
> Patricia Weidinger       Spiels noch einmal Sam       
> Felix Woitkowski         InEnerxy
>
> Der Verein q/uintessenz gratuliert allen Teilnehmern herzlich.
>
> q/uintessenz ist ein Verein zur Wiederherstellung der Bürgerrechte im
> Informationszeitalter, mit Sitz in Wien. Seine Aktivitäten umfassen
> unter anderem die Veranstaltung der Big Brother Awards Österreich, wo
> alljährlich die schlimmsten Sünder wider den Datenschutz Negativpreise
> bekommen.
>
> quintessenz - Verein zur Wiederherstellung der Bürgerrechte im
> Informationszeitalter http://www.quintessenz.at
>
> Big Brother Awards Austria http://www.bigbrotherawards.at
>
> Das Projekt "Am Ende der Leitung" wird von der Kulturabteilung der Stadt
> Wien (MA7) gefördert.
>
> Rückfragehinweis:
>
> q/uintessenz, Email: [EMAIL PROTECTED], Telefon: +43-699-81729005
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