hi adressatenmeer - hi Stefan!
> Die Namensschöpfung "Malaparte" ist übrigens eine Paraphase auf > (Napoleon) Bonaparte: während die Sache bei Napoleon gut anfing und > schlecht ausging, wollte Malaparte in seinen Studien Wege aufzeigen, > wie ein schlechter Anfang trotzdem zu einem guten Ende führen kann. diese prinzipielle option war ja auch mit diesem netznet-begruendungszusammenhang da. aber statt zeitgerecht konsequenzen zu ziehen, wurde viel zu lange taktiert - oder besser laviert. sollte sich die MA7 bzw. Fassl-Vogler eine zeit lang von dieser szene (subventions-antragsteller/innen) als ´geliebt´ verstanden haben - so war das illussion pur. auch ich habe vieles in der netznet-geschichte im umgang mit der MA7 als strategische erfordernisse verstanden. aber andererseits - die kraetzn, die mit unterstuetzung der partei(!) zu gericht gelaufen sind, wollten ihre kollaboration mit der politischen klasse - im wahrsten sinne des wortes - auch noch juristisch als nicht ehrenruehrig legitimiert bekommen. wobei sie schwer eingefahren sind - und fuer immer jedwede ehre (eigentlich ein idiotisches verb) verloren haben. uebrigens, ist dir aufgefallen, wie tot die jetzt schon sind. aber diese leute haetten - Curzio Malaparte, Die Technik des Staatsstreichs - eben noch rechtzeitig kalt gestellt werden sollen. ok - heute ist netznet ohnehin nur mehr geschichte, in der sich vor allem die partei ueber alle massen blamiert hat. und keine wie immer geartete hoch subventionierte jubelschrift dazu wird diesen sachverhalt vergessen machen koennen. nastrovje! fer Zitat von Stefan Lutschinger <[email protected]>: > Hi FER, > > willst du mich etwa zu einer Figur des dritten Akts degradieren, soll > ich die Rolle des Verräters oder Henkers spielen? > > Ich versuche Leo seit Jahren beizubringen, dass er seine Feinde > lieben soll - wenn auch nicht im Sinne der Christen. Zu seiner > Belustigung sollen sie dienen, sein Blut in Wallung bringen! Immer > auf der Hut sein, jeden Blick, die Bedeutung jedes Wortes erfassen, > Absichten erraten, Verschwörungen ausheben, so tun, als sei man > überlistet, und plötzlich mit einem Stoss das ganze Gebäude aus > Listen und Intrigen einreißen - das ist es, was ich Leben nenne! > > Gezwitschert wird hier wie allerorts viel, aber wie auch das aktuelle > Beispiel Iran zeigt, lässt sich über die blosse Mobilisierung der > Massen eben keine Revolution durchführen. Daher lautet mein Lesetip > für die Sommerferien 2009: > > Curzio Malaparte, Die Technik des Staatsstreichs (1931) - engl. > online 2004 > http://www.scribd.com/doc/10957961/Malaparte-Coup-dEtat-The-Technique- > of-Revolution-2004 > > Man fand übrigens nach dem Attentat auf den österreichischen Kanzler > Engelbert Dollfuß im Jahr 1934 ein Exemplar in seinem Nachtkästchen, > allerdings mit noch ungeschnittenen Bögen. Malaparte bemerkte später > einmal, dass Dollfuß wahrscheinlich am Leben geblieben wäre, hätte er > das Buch rechtzeitig gelesen. > > Die Namensschöpfung "Malaparte" ist übrigens eine Paraphase auf > (Napoleon) Bonaparte: während die Sache bei Napoleon gut anfing und > schlecht ausging, wollte Malaparte in seinen Studien Wege aufzeigen, > wie ein schlechter Anfang trotzdem zu einem guten Ende führen kann. > > Cheers, > Stefan > > > > > Am 19.06.2009 um 16:02 schrieb [email protected]: > > > na endlich kommt wieder etwas zwitschern auf - > > > > hi kollegen! > > > > also leg los Stefan L., wer sind denn die "arme(n) Idioten, die > > verzweifelt > > hinter (s)deinem Rücken gegen (ihn)dich bei Leuten intrigieren, die > > noch dümmer > > sind als sie selbst." > > > > ???? > > > > geht´s dabei um falsche parteibuecher? > > > > wieso ist eigentlich noch immer Fassl-Vogler im verteiler dieser > > liste? > > > > sie ist sicher schon fast blind vom mitlesen seit 2005 - nicht vom > > wodka. > > > > cheers, > > fer > > > > > > Zitat von Stefan Lutschinger <[email protected]>: > > > >> Am 18.06.2009 um 14:58 schrieb Findeisen Andreas Leo: > >> > >>> die, die schon wissen, warum ich > >>> das euch poste, werden es > >>> ja sowieso schon wissen > >>> > >>> trotzdem schönen tag, > >>> > >> > >> Kümmer dich nicht um ein paar arme Idioten, die verzweifelt hinter > >> deinem Rücken gegen dich bei Leuten intrigieren, die noch dümmer sind > >> als sie selbst. Miss dich verdammt nochmal nur mit deinesgleichen und > >> konzentrier dich in die Endphase deiner Dissertation auf das, was du > >> zu sagen hast. Du brauchst jetzt keine Bilder von irgendwelchen > >> abgefuckten Wapplern in deinem Kopf; ich hoffe, wir haben uns > >> verstanden? > >> > >> Sonst nehm ich den nächsten Flieger nach Wien und zieh dir eine > >> Wodkaflasche über den Schädel! > >> > >> Ich meins ernst. > >> > >> Cheers aus Leningrad, > >> Stefan > >> > >> > >> "Although I have read a lot, I have drunk even more. I have written > >> much less than most people who write, but I have drunk more than most > >> people who drink." Guy Debord > >> > >> > >> > >> > >> _______________________________________________ > >> netznetz.net mailing list > >> [email protected] > >> http://listen.esel.at/mailman/listinfo/liste _______________________________________________ netznetz.net mailing list [email protected] http://listen.esel.at/mailman/listinfo/liste
