================ sorry for crossposting ================ Piefke in Gänserndorf
Sehr geehrte Damen und Herren, Wir möchten Sie zur feierlichen Enthüllung des einzigen Denkmals für Johann Gottfried Piefke am 9. 9. 09 um 18 Uhr in Gänserndorf einladen! PROGRAMM: Mi 9. September, 18 Uhr: Feierliche Enthüllung des Piefke-Denkmals mit musikalischer Begleitung durch den Ersten Gänserndorfer Musikverein, anschließend Festakt und Konzert mit Uraufführungen durch das Lukas-Meuli-Trio in der Schmied-Villa ORT: 2230 Gänserndorf, Schmied-Villa (Bahnstraße 31) und Platz vor der Stadtbücherei (Bahnstraße 34) MITWIRKENDE: Christoph Theiler (Denkmalgestaltung), Andreas Vass (architektonische Beratung), Lukas-Meuli-Trio (Lukas Meuli, Oboe; Josef Hofbauer, Flügelhorn; Andreas Siman, Schlagwerk), Erster Gänserndorfer Musikverein, Dirigent: Christoph Riha VERANSTALTER: wechselstrom PROJEKTLEITUNG: Christoph Theiler INFO: Eintritt frei, Hotline: 0699/817 273 35, [email protected] INTERNET: www.piefkedenkmal.at, www.viertelfestival-noe.at/piefkedenkmal <http://www.viertelfestival-noe.at/piefkedenkmal> Rückfragehinweis: Mag. Anne Kinigadner-Walch Presse und Kommunikation www.Piefkedenkmal.at <http://www.piefkedenkmal.at/> Tel.069912345117 [email protected] <mailto:[email protected]> "Piefke in Gänserndorf" ist ein Projekt im Rahmen des Viertelfestivals Niederösterreich - Weinviertel 2009. Um den Musiker Johann Gottfried Piefke zu ehren, wird in Gänserndorf (NÖ) das erste und einzige Piefke-Denkmal der Welt errichtet. Das 2,9 Meter hohe Monument wurde von Christoph Theiler im Rahmen des Viertelfestivals Niederösterreich als Klanginstallation aus Cortenstahl konzipiert. Die feierliche Enthüllung findet am 9. 9. 2009 vor der Stadtbücherei Gänserndorf statt. Beim Eröffnungsakt werden vierzehn eigens dafür komponierte Musikstücke internationaler Komponistinnen und Komponisten uraufgeführt. Die ungewöhnliche Besetzung: Oboe, Flügelhorn und Glockenspiel. Piefke, dieser Ausdruck ist wohl jedem bekannt. Doch wenige wissen woher er wirklich kommt. 1866 kam es in der Schlacht bei Königgrätz zur vernichtenden Niederlage der österreichischen und sächsischen Armee. Der Deutsche Krieg wurde hier für die Preußen entschieden. Am 31. Juli 1866 wurde im Marchfeld bei Gänserndorf eine riesige Parade für diesen Sieg abgehalten. Johann Gottfried Piefke (1815 - 1884) war Militärmusiker der preußischen Armee und leitete die musikalische Begleitung. Die Piefkesche Blaskapelle genoss damals sowohl in Deutschland als auch in den Ländern der Donaumonarchie ein derart großes Ansehen, dass Kundschafter den ankommenden Musikern mit dem Ruf „die Piefkes kommen" vorauseilten. An der Siegesparade, ein Popkonzert der damaligen Zeit, nahmen an die 60.000 Soldaten teil, solche Menschenmengen kennen wir heute vor allem im Zusammenhang von richtig großen Musikakts, wie Robbie Williams. Der Name Piefke verband sich auf diese Weise unauflöslich mit dieser so bitteren Erfahrung der Österreicher gegen die ungeliebten preußischen Truppen. Obwohl sein Name heute im gesamten deutschsprachigen Raum in allgemeinem Gebrauch ist, sind Piefkes künstlerische Leistungen nur noch wenigen bekannt. Um den Musiker zu ehren, wird in Gänserndorf das erste und einzige Piefke-Denkmal der Welt errichtet. Im Rahmen der Enthüllung des Denkmals werden eigens dafür komponierte Werke in der selten gehörten Besetzung Oboe, Flügelhorn und Glockenspiel zur Uraufführung gebracht. Das Piefke-Denkmal Technische Daten: Gesamt Höhe: 2,90 Meter; Fundament: 1,10 x 1,10 Meter Material: Corten- und Niro-Stahl Pop-Musiker bekommen goldene Schallplatten, Militärmusiker rostige. Bestandteil der Skulptur ist eine, an eine Schallplatte erinnernde Scheibe. Beim Bewegen dieses Elements entsteht ein leises Kratzgeräusch, das entfernt an ein Grammophon erinnert. Das Piefke-Denkmal ist hauptsächlich aus Corten-Stahl gefertigt. Diese Stahllegierung zeichnet sich durch eine hohe Witterungsbeständigkeit aus. Die Oberfläche verrostet innerhalb von drei Monaten. Diese dichte Eisenoxidschicht (Rost) stellt einen so wirksamen Schutz vor weiterem Verrosten dar, dass das Denkmal schließlich witterungsunabhängig erhalten bleibt. Linkhinweis: http://blog.zeit.de/oesterreich/2009/08/14/der-ewige-piefke_768 _______________________________________________ netznetz.net mailing list [email protected] http://listen.esel.at/mailman/listinfo/liste
