Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten (14. November 2009)

Dem "Scheiß Internet", in das sich junge Menschen 
"verkriechen", hat ORF-Programmdirektor Wolfgang 
Lorenz im Herbst des Jahres 2008 den Kampf 
erklärt. Wenn das nicht Grund genug ist, nach dem 
Visionär einen Preis zu benennen, was dann? Das 
Wiener KünstlerInnen-Kollektiv monochrom hat 
deshalb den "Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten" gestiftet.

In einer großen Verleihgala am 14. November um 20 
Uhr im Wiener Figurentheater Lilarum werden jene 
Menschen ausgezeichnet, die im letzten Jahr durch 
Wort und Tat völlig unqualifizierte Statements 
gegen das Informationszeitalter abgeliefert 
haben. Ein Lobesschwanengesang auf die 
kommunikationstechnologiefeindlichsten und 
kulturpessimistischsten Distinktionsgewinnler! Und -innen!

Die hochkarätige Fachjury, bestehend aus

- Jana Herwig, Medienwissenschaftlerin
- Manfred Bruckner, Wirtschaftskammer Österreich
- Ingrid Brodnig, Journalistin/Falter
- Thomas Thurner, Quartier für digitale Kultur

musste sich zwischen realitätsfremden 
Leitartiklern, angeblichen Basisdemokratlern und 
auch sonst allerlei denkwürdigen Meinungen entscheiden.

Im Rahmen der triumphale Abendshow in Wien werden 
auch diverse Ehrengäste zu Wort kommen:

- Heinz Wittenbrink, Medienwissenschaftler
- Christoph Chorherr, Die Grünen
- Franz Ablinger, Student und Experte
- Andreas Klinger, ein Socialist
- Evelyn Fürlinger, Gesangswunder
- Roland Gratzer, Mediendrüse
- Max Kossatz, der @karli

Der Host: Johannes Grenzfurthner, monochrom


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