Bei Audacity kann man unter "Bearbeiten">"Einstellungen">"Audio E/A"
jeweils bei Wiedergabe und Aufnahme zwischen OSS und ALSA umstellen, am
besten auf ALSA stellen, dann kann man neben der Bearbeitung mit
Audacity auch noch mit anderen Playern Stücke vorhören, um sie zum
Vorhören nicht jedes mal langwierig mit Audacity öffnen zu müssen. Bei
der 1.3.5-Version kann man auch noch den JACK-Sound-Server benutzen.

Audacity wandelt jede importierte Datei erstmal in ein wav-ähnliches
Format um, weswegen ein Audacityprojekt schnell mal 1 GB Speicherplatz
verbraucht bei der Bearbeitung von einem Projekt mit einer Stunde länge.
Dadurch dauern imortieren und exportieren der Audio-Dateien auch relativ
lange. Möchte man große Audiodateien einfach nur teilen, dann kann
MP3splt, das auch ogg-Dateien teilen kann, besser geeignet sein:
http://wiki.ubuntuusers.de/Audiodateien_schneiden

Am Donnerstag, den 15.01.2009, 12:57 +0100 schrieb Christian Perle:
> Hallo Bernd,
> 
> On Thu, Jan 15, 2009 at 12:35:20 +0100, B. Philipp wrote:
> 
> > wenn die sich nicht verstecken sind sie alle aus, und trotzdem meldets
> > den selben Fehler wie kann ich denn nachforschen was mein Sound Device
> > gerade benutzt?
> 
> Sieh mal nach, ob der artsd laeuft. Das ist der Audio-Server von KDE3.
> Soweit ich weiss, greift Audacity via /dev/dsp direkt aufs Sounddevice
> zu und kann nicht parallel mit anderen Soundanwendungen koexistieren.
> 
> Du koenntest auch versuchen, Audacity mit aoss oder artsdsp zu starten.
> Das sind Wrapper, die die Ausgabe ueber alsa bzw. artsd erzwingen. Ich
> weiss aber nicht, wie sehr die Latenz beim Aufnehmen/Abspielen darunter
> leidet.
> 
> Gruss,
>   Chris


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