On Mon, 11 May 2009 10:43:39 +0200
Christian Perle <[email protected]> wrote:

> Hallo Folke,
> 
> On Sun, May 10, 2009 at 23:34:36 +0200, Folke Karlsson wrote:
> 
> > > Den Laden moechte ich sehen, der Dich WLAN-Sticks zum Testen am
> > > Rechner auspacken laesst...
> > 
> > Ich persoenlich "benutze" hierfuer den MediaMarkt. Verkaeufer
> > fragen. In der Regel bekomme ich die Antwort: Testen sie es und
> > wenn es nicht geht ... bringen sie es zurueck. Hat bis jetzt auch
> > anstandslos geklappt.
> 
> Nicht schlecht.
> Im S*turn in der Altmarktgalerie habe ich ganz andere Erfahrungen
> gemacht. Dort wurde mir beim Umtausch eines A-Quip WLAN-Sticks[1] der
> Eindruck vermittelt, dass ich als nichtswuerdiger Kunde die Frechheit
> besitze eine Ware umzutauschen, nur weil ich sie nicht mit dem
> Standardeinheitsbetriebssystem einsetzen will.
> 
> Sagst Du dort explizit, dass Du den Stick unter Linux benutzen
> willst? Wenn ich sowas bisher beim Kauf erwaehnt habe, gingen
> grundsaetzlich die Scheuklappen hoch.

Bisherige Erfahrungen im MM Elbepark:
- Scanner: Vom Verkäufer angesprochen (stöberte gerade am Regal) meinte
  ich, dass er mir sicher nicht helfen könne, da ja alle nur Windows
  unterstützen, ich aber nur Linux verwende. Da war ich aber an den
  falsche Verkäufer geraten, denn die Antwort kam sofort: dann nehmen
  sie Epson. Nachfrage zum Treiber: Zeige ich ihnen gleich, den finden
  sie nicht direkt auf der EPSON-Seite. Ging an seinen Rechner und rief
  mir die Seite von http://www.avasys.jp auf.
- MP3-Player: Als ich auf der Suche nach einem Player war, der u.a.
  als Massenspeicher erkannt und beladen werden sollte, konnte mir
  der Verkäufer hierzu bei einem Gerät keine sichere Auskunft geben
  und meinte nur: Probieren sie es aus, wenn es nicht klappt, bringen
  sie das Gerät wieder zurück, sie haben ja 14 Tage die
  Möglichkeit ... Gesagt, getan - und es ging zurück. Keinerlei
  Probleme.
- Grafiktablett ebenso, nur das blieb bei mir.
- Notebook: Auf Nachfrage beim Verkäufer konnte ich mit eigener
  (selbstgebrannter) KNOPPIX oder KANOTIX CD den Rechner booten und so
  die wichtigsten Stolperstellen bezüglich Hardwareunterstützung
  testen.

Meine Spielregeln hierzu: Immer den Verkäufer fragen, ob das
betreffende Produkt die gewünschte Eigenschaft aufweist. Abgesehen von
wenigen Produkten (z.B. Notebooks) wird der Verkäufer einen Test im
Laden nicht durchführen und nach meinen bisherigen Erfahrungen immer
den Kauf mit Möglichkeit der Rückgabe empfehlen. Normalerweise werden
dann die Spielregeln vereinbart (z.B. bitte Schutzfolie auf dem
Display belassen, keine neue Firmware aufspielen, Gerät nicht Online
registrieren etc.); sonst nachfragen. Dann sollte man im eigenen
Interesse auch so fair sein und das Produkt so testen, dass der Händler
es guten Gewissens auch noch einem anderen Kunden verkaufen kann. Das
beginnt beim Aufreissen der Verpackung.
   
Ich bin damit bisher sehr gut gefahren und hatte noch keine Probleme.
Allerdings kann ich nur für den einen Markt sprechen.

Gruß, Folke 

 

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