das konkretisiere ich gerne: ich möchte die Festplatte nicht als Stapel
Dateien haben, sondern als binären Blob, so dass ein
dd if=/image.hddraw of=/dev/platte
reicht, um das komplette System wie es zu dem Zeitpunkt war wieder zu
haben.
Der praktische Nutzen für mich wäre, dass ich zur Laufzeit mit rsync die
Festplatte auf einen Virtualisierungs-Server kopieren kann, dann nach
Beginn der Downtime die letzten veränderten MB kopiere,
Wenn die Down-Time durch einen Systemabsturz (-> inkonsistentes FS)
verursacht wird, dann hilft dir das nicht wirklich weiter, um wieder auf
die Füße zu kommen.
Eine "richtige" Lösung für das Problem ist wohl Folgendes:
Mittels LVM werden Snapshots angelegt. Diese werden gemountet und via
rsync auf einen anderen Server gespiegelt -> konsistentes Backup (bis
auf ein paar lock-files). VM-Ware und Co beinhalten derartige Features
auch auf Virtualisierungsebene (allerdings funktionierte das vor Jahren
bei VM-Ware zumindest in der kostefreien Version nicht zuverlässig).
Eine einfache Lösung sieht so aus: Der Server ist eine kleine VM (mit
großem gemountetem Datenshare von sonstwo). Die VM wird regelmäßig
runtergefahren, kopiert, wieder gestartet und dann die Kopie
synchronisiert. Die Daten vom großen Share können genau wie die Kopie
vom Image via rsync synchronisiert werden. Wenn Platz knapp ist, kann
rsync auch auf das VM-Image losgelassen werden, während die VM läuft
(dann aber nach dem Runterfahren nochmal die letzten Änderungen
synchronisieren lassen).
Viele Grüße
Fabian
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