Hallo,

ich habe hier ein Software-RAID5 aus 3x10GB (Partitionen).
Jetzt sind über Nacht die Partitionen gewachsen (auf ca. 2TB).
(Ja, der Kernel kennt die neuen Partitionsgrößen, wie man leicht unter
/proc/partitions nachlesen kann.)

Leider hilft ein 

    mdadm /dev/md1 --grow --size max

nicht, es bleibt dabei, das die Größe der component devices 10GB ist.
Kann man leicht nachprüfen mit 

    mdadm --examine /dev/sda3

Die Anleitung von SLES11 unter 

Abschnitt 11.2.1 auf 
http://webapp5.rrz.uni-hamburg.de/SuSe-Dokumentation/manual/sles-manuals_en/manual/raidresize.html

ist nur annähnernd korrekt, ein

    mdadm /dev/md1 --fail /dev/sda3 --remove /dev/sda3
    mdadm /dev/md1 --add /dev/sda3

hilft nicht, man muß zwischendrin noch ein beherztes

    mdadm --zero-superblock /dev/sda3

machen.
Das ganze dauert dann beim Einfügen aber jedesmal etwas, weil ja die
entfernte Platte wieder gesynct werden muß, wenn sie wieder mit am Start
ist. Außerdem ist ja jedesmal das RAID in einem kritischen Zustand, bis
das Resync fertig ist.

Geht das einfacher und sicherer?

-- 
Heiko

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