Hallo Gruppe,

ich habe einen bind9, der auch zwei in etwa gleich interessante Zonen
öffentlich publiziert. Heute fiel mir beim restart des bind nach einer
nötigen Konfigurationsänderung auf, dass er zum beenden seiner childs ewig
braucht, eine Analyse der Logs ergab eine Unmengen von Anfragen.

Während die eine Zone in einem Zeitraum ca. 300x befragt wird, sind die
Anfragen an die andere Zone im selben Zeitraum zwischen Faktor 50 und 100
größer. Wie gesagt ich glaube, dass die Zonen ungefähr gleich häufig gefragt
werden sollten/könnten.
Ich ging weiter in die Tiefe, so eine Zone wird in oben genanntem Zeitraum
natürlich von beliebigen Clients angefragt, je aber ca. 4x. Die Zone mit dem
Anfragenberg, hat auch solche Clients was normal schein allerdings auch
welche, die je ca. 300 Anfragen auf immer wieder denselben record und das
unmittelbar nacheinander/parallel von verschiedensten clientports aus.

Normal ist das doch nicht, dass ein Client gleich auf mehreren Dutzend Ports
ein und denselben Nameserver nach ein und demselben A record fragt. Ich
vermute Böses, auch wenn mich das zur Zeit "nur" ressourcen kostet.

Wie aber dämme ich das nun ein, ohne legitime Clients zu beeinflussen? Gehe
ich das von Seiten netfilter/iptables irgendwie mit "limit" an oder gibt es
da "Schrauben" im bind9, die ich mir anschauen sollte? Würdet ihr überhaupt
etwas machen oder abwarten? Es geht schon ein paar Tage so.


Mit freundlichen Grüßen / Kind regards
     Ronny Seffner
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