Ronny Seffner <[email protected]> wrote:

> Hi Andreas,
> 
> > Anmerkung dazu: bist Du Dir sicher, MyISAM verwenden zu wollen?
> >
> Nein. Als DB-DAU (oder ein Wenigchen mehr ;-) nahm ich das, was mir
> vorgesetzt wurde. Das MyISAM mit Locking - oder was auch immer - Probleme
> hat ist mir bereits aufgefallen. Die Frage "mirgriert man das so einfach

Ja, locking ist ein echtes Problem mit MyISAM. IIRC jedes Update eines
Records sperrt die Tabelle, ein mysqldump auch, und zwar für die Zeit
des kompletten Dumps. Ohne jetzt zuviel plaudern zu wollen - ich sehe
die Effekte immer in meinen Nachtschichten.


> nach InnoDB" habe ich mir bisher damit beantwortet: man müsste sich die
> funktionalen Unterschiede der engines ansehen und dann rausfinden ob man
> Funktionsverlustlos wechseln kann bzw. was hat sich der Entwickler einst
> gedacht (falls er gedacht hat). Ist und bleibt sicher ein Wunschtraum, dass

Vermutlich hat er nicht gedacht bzw. auf das 'Default' verlassen - das
war bis 5.5 nunmal MyISAM. Wenn Du nicht gerade Volltextsuche brauchst
hast Du mit InnoDB sehr wahrscheinlich keine Probleme bzw. weniger als
mit MyISAM. Schreiben ist u.U. etwas lahmer, aber ich bin kein
MySQL-Experte.

Dafür hättest noch andere Vorteile, wie z.B. referrentielle Integrität
und so.


Unabhängig davon würde ich MySQL nicht verwenden, aber das soll jetzt
mal nicht das Thema sein. Nur kurz: in PG ist es deutlich angenehmer,
komplexe Logig in Funktionen unterzubringen. Auch ist die Unterstützung
mit Indexen (funktionale, partielle) besser, pro Abfrage und Table
können unbegrenzt viele Indexe genutzt werden (MySQL IIRC nur einen),
Check-Constraints funktionieren (MySQL prüft die Syntax, ignoriert
Check-Constraints aber vollständig) und so weiter...

Der erste Punkt wäre für Dich aber sicherlich interessant.


> Du jetzt schreibst "geht ganz einfach" ;-)

IIRC geht das auch relativ einfach. Ich vermute mal blind, daß es dazu
via Google Tonnen von Anleitungen gibt.


Andreas
-- 
Really, I'm not out to destroy Microsoft. That will just be a completely
unintentional side effect.                              (Linus Torvalds)
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