Hallo Rico, On Tue, Jul 22, 2014 at 21:17:59 +0200, Rico Koerner wrote:
> ich hab an einem Netzwerkinterface (eth0) mehrere IPv6-Adressen zugewiesen. > > /etc/network/interfaces: > iface eth0 inet6 static > address aaaa:bbbb:cccc:dddd::2 > netmask 112 > gateway fe80::1 > up ip addr add aaaa:bbbb:cccc:dddd::3/112 dev $IFACE > up ip addr add aaaa:bbbb:cccc:dddd::4/112 dev $IFACE > > Im Gegensatz zu IPv4, wo die zuerst zugewiesene IP standardmäßig > verwendet wird, ist es bei IPv6 die zuletzt Zugewiesene. > Das mag bei sich wg. Präfixwechsel ändernden Adressen ganz sinnvoll > sein. Wenn die IPs aber dauerhaft parallel genutzt werden, ist das eher > kontraproduktiv, daß sich bei einer abgehenden Verbindung (ssh) nach > einer neu hinzugefügten IP die Absender-IP ändert. > > Serverdienste können sich an bestimmte IPs binden und antworten dann > normalerweise auch mit derselben IP, auf der sie angesprochen werden. > Eine abgehende SSH-Verbindung kümmert sich aber nicht um die Source-IP. Du kannst bei ssh die Source-Adresse setzen: ssh -b Source-IP user@host > Gibt es eine Möglichkeit, eine IPv6-Adresse an einem Interface als > Standard zu definieren? Du kannst die Wahl der Source-Adresse auch uebers Routing vorgeben: ip -6 route add default via fe80::1 dev eth0 src aaaa:bbbb:cccc:dddd::3 Gruss, Chris -- Christian Perle chris AT linuxinfotag.de 010111 http://chris.silmor.de/ 101010 LinuxGuitarKitesBicyclesBeerPizzaRaytracing _______________________________________________ Lug-dd maillist - [email protected] https://ssl.schlittermann.de/mailman/listinfo/lug-dd
