Hallo!

Am 14.05.2015 um 21:02 schrieb Luca Bertoncello:
Also, ich fluche immer gegen dieser Änderung, die die Telekom überall
zwingt...
Jepp. Sonst hast du gar nix mehr. War auch die Aussage des Telekomikers
im Shop. Ist auch im Netz an mehreren Stelle nachzulesen, einschließlich
Heise-Verlag (ct-Magazin).
Ich habe also verstanden, dass ich ein VDSL-Modem mit Annex J-Unterstützung
benötige.
Annex J war ADSL2. VDSL nutzt andere Parameter. Aber das ist nur für
das VDSL-Modem wichtig.
Damit ist mein Speedport 221 auf dem Weg zum Mülleimer, obwohl absolut
funktionsfähig... :(
Ich hatte ein Mietgerät der Telekom. Ging auf deren Kosten per Post zurück.
(Retouren-Schein zum Ausdrucken).

Mir wurde ein ZyXEL VMG1312-B30A empfohlen. Das wäre eigentlich, wenn ich
verstanden habe, das Modem das die Telekom für die Geschäftskunden anbietet...
Das sollte aber, wenn ich verstanden habe, so eingerichtet, dass das ganze
über VLAN7 (oder 8) läuft.
DSL heißt, es gibt eine Standleitung zum DSAM (Gegenstelle). Fast alle
Anbieter versuchen, die Leitung zu priorisieren. Das bedeutet: Die
IP-Pakete bekommen auf dem Weg zur Gegenstelle VLAN-Tags. Hinter dem
DSL-Router sind die normalerweise verschwunden. Dein persönlicher
Switch muss nicht verändert werden. Nur das "dsl*"-Interface unter Linux
oder halt im Router muss VLAN beherrschen, was normalerweise kein
Problem ist. Dank VLAN wird von der Telekom meist parallel IPv6 mit
angeboten am "neuen Anschluss".

Ziel ist, dass IP-TV und VoIP von vornherein andere Wege nehmen können,
als die zum Surfen/Mailen usw.

Wie gesagt:
Alternative wäre ein VoIP <-> DECT-Adapter bei Schnurlostelefonen.
Kostet unter 100 EUR. Ein Vergleich war im ct-Magazin Ende letzten Jahres,
IMHO 23/2014 - müsste ich nachsehen.
Das VLAN auf DSL müsste dann dein Linux-Rechner übernehmen. Dann
kann das Speedport bleiben.

Gruss
Reiner

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