Hallo,

Den 27.01.2017 kl. 12:04, skrev [email protected]:
Ein Grundsystem mit DHCP Client, XORG, gdm  oder kdm, rdesktop das ist
soweit alles kein Ding.

*Wo mir aber die Erfahrungswerte fehlen ist die geeignete grafische
Oberfäche*

KDE und Gnome sind als grafische Oberflächen zu groß und zu mächtig..

Lokal sollte eigentlich gar nichts gehen, da wird nicht mal Sound oder
eine Druckerverwaltung gebraucht. Wer hat Erfahrungen mit
Minimalstoberflächen ?? Was ist da empfehlenswert ??

Auch wenn das eigentlich ein No-Go ist gibts Möglichkeiten ein leeres
Passwort einzurichten ?

Die meisten Display Manager (KDM, GDM, ...) erlauben das automatische Login eines bestimmten Users zu konfigurieren.

Diesem User legst du den r-desktop in den Autostart (mitsamt den Parametern, dass er im Fullscreenmodus zustarten hat und wo er seinen Windows-Server findet).

Minimalen Linux-Desktop brauchst du trotzdem: Wenn eines users remote desktop gekillt wird, muss dort ein Icon zum Neustart der Verbindung zu finden sein. Weiterhin eins zum Runterfahren der Kiste. Sonst aber nix. So ziemlich jeder Desktop, gleich ob KDE, Gnome oder xfce, bieten die Möglichkeit, den Desktop so zu konfigurieren, wobei du wahrscheinlich mit xfce am schnellsten bist (den kann man auch Windows-2000-artig aussehen lassen, mitsamt Start-Button unten links, das schafft auch der Normalbürger).

Aufpassen solltest du ggf. beim Helfersyndrom: Je nach Freundschaftstiefe darf man trotzdem bedenken, dass das was du da machst, seiner berufliche Tätigkeit dient - und als Arzt mit 10+ Arbeitsplätzen wird er wohl kein Hungerleider sein.

An sich lässt sich das alles nämlich auch unter Windows machen: Lokal einfach kein Word etc. installieren, den Browser per Gruppenrichtlinie sperren usw. und schon ist die Sache ohne allzu viel Handarbeit erledigt.

Beste Grüße von ein paar Kilometer Rheinaufwärts
  Fabian

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