Ronny Seffner <[email protected]> (Di 22 Aug 2017 10:50:26 CEST): > Hallo Heiko, Hallo Gruppe, > > [mdadm] > > In der Initrd. Die verwendet die mdadm.conf, die beim Erstellen > > derselben reinkopiert wird. > > > Ich habe sowas geahnt. Jahrelang fuhr ich mit eigenen monolithischen Kernen > und konnte so auf initrd verzichten, jetzt habe ich das auch und zusammen mit > dem neuerlichen systemd ist Linux plötzlich wieder ein bisschen Magie für > mich 😉 > > > Oft habe ich mehr Erfolg, wenn ich die /etc/mdadm.conf wegschmeisse und > > danach eine initrd baue. Dann greifen die Automatismen, und die > > > Ich probiere es, mit : 'update-initramfs -u' > > > Gibt mdadm -{D,E,Q} vielleicht Information preis, die zur Fehl-Erkennung > > bei fehlender/defekter mdadm.conf führen können? > > > SuS-GW:~# mdadm -D /dev/md3 > /dev/md3: > Version : 0.90 > UUID : 7c56f51b:0b50436c:4d887eeb:e6a02b93 > Events : 0.1207267 > Number Major Minor RaidDevice State > 0 8 17 0 active sync /dev/sdb1 > 1 8 65 1 active sync /dev/sde1
Da steht, daß die Komponenten /dev/sd{b,e}1 sind, also Partitions.
Mit dem folgenden mdadm guckst Du aber auf das gesamte Device. Das kann
funktionieren, muß aber nicht.
Version 0.9 Superblöcke liegen am Ende des Devices (Partition bzw.
Gerät). Wenn die Platte am Ende der Partition auch zu Ende ist, kann das
mit /dev/sdX un /dev/sdX1 ähnlich (genauso?) aussehen.
> SuS-GW:~# mdadm -E /dev/sdb
> /dev/sdb:
> MBR Magic : aa55
> Partition[0] : 3906961408 sectors at 2048 (type fd)
Partition table gefunden :)
> SuS-GW:~# mdadm -E /dev/sde
> /dev/sde:
> Magic : a92b4efc
> Version : 0.90.00
> UUID : 7c56f51b:0b50436c:4d887eeb:e6a02b93
Offenbar keine Partitiontable, sondern nur Nullen, denke ich.
Aber die UUID passt zu oben.
> Gehe ich recht in der Annahme, dass da was mit dem Superblock nicht stimmt
> (immerhin sind die Ausgaben zu sdb und sde völlig verschieden)?
Ich täte auf beide eine korrekte Partition-Table drauf tun, in der die
Raidkomponente als solche drin steht.
> SuS-GW:~# mdadm -Q /dev/sdb1
> /dev/sdb1: is not an md array
> /dev/sdb1: device 0 in 2 device active raid1 /dev/md3. Use mdadm --examine
> for more detail.
>
> SuS-GW:~# mdadm -Q /dev/sde1
> /dev/sde1: is not an md array
> /dev/sde1: device 1 in 2 device active raid1 /dev/md3. Use mdadm --examine
> for more detail.
>
> SuS-GW:~# mdadm -Q /dev/md3
> /dev/md3: 1862.98GiB raid1 2 devices, 0 spares. Use mdadm --detail for more
> detail.
Diese Dinge sehen soweit gut aus. Woher das RAID0 also kommt, ist mir
hier noch nicht klar. Wer weiss.
/usr/share/mdadm/mkconf.sh enthält einen Script, der die mdadm neu
erzeugt (ist letztlich eine Zeile mit mdadm, aber ich kann mir die auch
nicht merken). Du kannst dessen Ausgabe ja mal mit der vorhandenen
mdadm.conf vergleichen. Aber wie gestern erwähnt, meistens geht es ohne
mdadm.conf sogar besser. Aber wer weiß, ob das in systemd-Zeiten auch
noch gilt.
> [d.o.d.]
..
>
> > Die Direktiven: After=, Before=, … können helfen.
> In der interfaces? Das gibt die manpage gar nicht her ...
Nee, in den Unit-Files, wenn vorhanden. Bzw. in den DropIns dafür.
systemctl edit myunit.service
oder einfach
vi /etc/systemd/system/myunit.service.d/foo.conf
Und vorher man systemd.directives :)
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Heiko
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