Hallo Falk, mit piimg kenne ich mich zwar nicht aus, allerdings halte ich den Hinweis auf Qemu in Verbindung mit Arm-Architektur für recht wichtig. Falls du nämlich einen "normalen" x86-PC verwendest wird der mit Raspian oder ähnlichem wenig anfangen können (da für Arm- statt x86-Architektur gemacht). Ich hatte letztens ein ähnliches Problem.
Kurzum, wenn du nach dem Aufspielen eines (arm-basierten) Images für den RasPi dir nicht die ca. 10 Minuten Zeit für ´apt-get update; apt-get upgrade´ nehmen willst/ kannst oder keinen brauchbaren I-Netanschluss am RasPi haben solltest, wäre ein virtualisierter RasPi per Quemu/ Kvm auf deinem PC schon eine Möglichkeit. Allerdings solltest du dir hierfür etwas Zeit zum ausprobieren nehmen. Mit vorweihnachtlichen Grüßen Norman Am 18.12.18 um 21:18 schrieb Falk Döring: > Hallo, > > ich habe mehrere Raspberry Pi, die ich aktualisieren möchte. Meine Idee war, > vorher ein Image von der Karte zu ziehen, eine Kopie per loop-mount auf > meinem Laptop einzuhängen, chroot auf des Image, aktualisieren und dann das > aktualisierte Image auf die Karte zurückzuspielen. Sowas habe ich noch nie > gemacht, aber Übung macht den Meister :-). > > Für dieses Prozedere habe ich mich an folgende Anleitung gehalten: > https://raspberrypi.stackexchange.com/questions/855/is-it-possible-to-update-upgrade-and-install-software-before-flashing-an-image/856#856 > (nur Ubuntu-Teil). > Zunächst habe ich das mit einem frischen Raspbian Stretch Lite probiert. Das > hat auch gut funktioniert. Allerdings klappte das Aushängen nicht wie > erwarten. > > In der Anleitung steht, dass ich alles wieder umounten muss, was für mich > auch logisch ist. Ein umount /mnt sagte mir allerdings, dass das Gerät noch > beschäftigt sei. Ein lsof /dev/sda7 gab mir die parallel geöffneten Programme > wie einen Editor für meine Notizen wieder. Diese hatten mit dem Rapsberry > nichts zu tun. Das diese angezeigt werden hat bestimmt mit diesem Teil der > Anleitung zu tun: > > All host systems > We also need to provide access to certain other parts of the system. > > $ sudo mount --rbind /dev /mnt/dev > $ sudo mount -t proc none /mnt/proc > $ sudo mount -o bind /sys /mnt/sys > > Allerdings wurden diese Einhängepunkte von mount nicht angezeigt. Wie kann > ich nun das Image sauber ohne mount -l trennen? Bei umount /mnt/dev oder > umount /mnt/proc kam genau die selbe Nachricht. > > Weiterhin habe ich ein Image der SD-Karte gemacht, die ich probeweise > aktualisieren möchte. Als ich mit fdisk nachsah, waren nicht 2 oder 3 images > vorhanden, sondern derer 5: > > falk@voyager:~/Projekte/Raspberry/images$ fdisk -l ./sd-card-copy.img > Festplatte ./sd-card-copy.img: 14,9 GiB, 15931539456 Bytes, 31116288 Sektoren > Einheiten: Sektoren von 1 * 512 = 512 Bytes > Sektorgröße (logisch/physikalisch): 512 Bytes / 512 Bytes > E/A-Größe (minimal/optimal): 512 Bytes / 512 Bytes > Festplattenbezeichnungstyp: dos > Festplattenbezeichner: 0x28cf0b0e > > Gerät Boot Anfang Ende Sektoren Größe Kn Typ > ./sd-card-copy.img1 8192 137215 129024 63M e W95 FAT16 (LBA) > ./sd-card-copy.img2 137216 31116287 30979072 14,8G 5 Erweiterte > ./sd-card-copy.img5 139264 204797 65534 32M 83 Linux > ./sd-card-copy.img6 204800 339967 135168 66M c W95 FAT32 (LBA) > ./sd-card-copy.img7 344064 31116287 30772224 14,7G 83 Linux > > Die erste Partition könnte das Noobs-Zeugs sein. img7 könnte die eigentliche > Linux-Partition sein und img6 /boot. Liege ich mit meiner Vermutung richtig? > > Da ich wenig Erfahrungen mit diesem loop-mounten habe gehen mir einige Fragen > durch den Kopf: > > Kann ich beim mounten und umounten irgendwas an meinem Laptop-Linux kaputt > machen? > Was passiert wenn ich die img falsch mounte (bspw. einen falschen Offset > nehme)? > Gibt es eine bessere Möglichkeit für dev, proc und sys, als diese vom Laptop > nach /mnt zu mounten? > Gibt es sonst irgendwas bei diesem Vorgehen zu beachten? > > Ich danke euch für eure Hinweise. > > Viele Grüße, > > Falk >
