Zunächst würde ich vorschlagen, all deine `mount …`-Befehle ohne `sudo` in dein Script zu schreiben, und dann das Script mit `sudo ./myscript.sh` aufzurufen, aber das ist eher Geschmackssache.

Das Passwort für deinen CIFS-User könntest du als Variable übergeben, zum Beispiel so:

mount -t cifs -o "username=monika,password=$1" //<IP>/verwaltung-syn /home/mkeil/verwaltung-syn

und dann das Script mit `sudo ./myscript.sh HIERDASPASSWORT` starten. Das hat aber den Nachteil, dass du das PW im Klartext in die Kommandozeile schreibst und es danach auch in der Bash History im Klartext rumliegt.

Du kannst auch dein Script das Passwort abfragen lassen:

    #!/usr/bin/env bash
    echo -n CIFS Password:
    read -s cifsPW
    echo #just a newline
mount -t cifs -o "username=monika,password=$cifsPW" //<IP>/verwaltung-syn /home/mkeil/verwaltung-syn

Nun sollte das Script bei Aufruf mit `sudo ./myscript.sh` erst dein lokales und dann das CIFS-Passwort abfragen.

Im Optimalfall hast du aber einen Passwort-Manager, den du mit Hilfe einer Kommandozeilen-API verwenden kannst, zum Beispiel pass[1], denn dann kannst du das Script so schreiben:

    cifsPW=$(pass verwaltung-syn/monika)
mount -t cifs -o "username=monika,password=$cifsPW" //<IP>/verwaltung-syn /home/mkeil/verwaltung-syn


Gruß Marc


[1]: https://www.passwordstore.org/



Am 2019-01-31 16:14, schrieb Monika Keil:
Hallo zusammen,

ich möchte ein Mini-Shell-Script erstellen, dass einige Ordner eines
entfernten Rechners in mein Dateisystem einhängt. Bisher habe ich das
mit nur einem Verzeichnis und folgendem Kommando gemacht:

sudo mount -t cifs -o username=monika //<IP>/verwaltung-syn
/home/mkeil/verwaltung-syn

Hierfür habe ich sowohl das root-Passwort als auch das Passwort für
das entfernte Verzeichnis eingegeben.

Jetzt möchte ich weitere Verzeichnisse "in einem Rutsch" mounten und
nicht für jedes Verzeichnis das Passwort für das entfernte Verzeichnis
 eingeben müssen. Das Passwort direkt ins Shell-Script zu schreiben
wäre eine Möglichkeit, aber ich scheue mich etwas davor, das im
Klartext im Shell-Script stehen zu lassen. Eine andere Möglichkeit ist
 die "credentials"-Datei, aber auch hier steht meines Wissens das
Passwort im Klartext da.

Gibt es eine elegante, aber zugleich einfache Lösung für das Problem?
Oder mache ich mir mehr Gedanken um die Sicherheit der Passwörter als
nötig?

Vielen Dank schon jetzt und viele Grüße
Monika Keil
([email protected])



~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dipl.-Ing.(FH) Monika Keil

Sekretariat Dr.-Ing. Stefan Löhnert
Technische Universität Dresden,
Fakultät Bauingenieurwesen,
Institut für Mechanik und Flächentragwerke

Assistant to Dr.-Ing. Stefan Löhnert
TU Dresden,
Faculty of Civil Engineering,
Institute of Mechanics and Shell Structures

Büroadresse:
August-Bebel-Straße 30
01219 Dresden
Ebene 3, Zimmer 03-018

Postadresse:
Technische Universität Dresden
Fakultät Bauingenieurwesen
01062 Dresden

Tel.: +49 351 463-43247
Fax : +49 351 463-43235
E-Mail: [email protected]
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Attachment: signature.asc
Description: OpenPGP digital signature

Antwort per Email an