> Manchmal denke ich mir, dass vieles deutlich einfacher wäre, wenn es nur 
> stdout geben würde,
> und nicht noch stderr. Diese zwei Ströme machen es manchmal nervig.

Du meinst das nicht ernst, oder :)

Genau diese zwei Ströme sind genial. Woher kannst Du sonst
Betriebsdaten von Fehlermeldungen unterscheiden?

    </etc/hosts grep -P '*' | wc -l     # eigener Datenstrom für die Fehler
vs
    </etc/hosts grep -P '*' |& wc -l    # alles zusammen

Ich bin kein Nachrichtentechniker, geschweige denn Informatiker, aber
in-band und out-of-band signallig kommen mir da in den Sinn. Ob das hier
paßt, weiß ich nicht. Aber die Ausgabeströme zu verwursten kommt mir
sehr falsch vor. Denn dadurch verlierst Du Information, die Du später
gut brauchen könntest.

Andere non-shell Beispiele:

    # C
    errno = 0;              // to be safe
    int d = get_delta();    // how to declare failure?
    if (errno) perror("delta")

    # Perl
    $d = get_delta();       # return undef on failure, details in $@
    if (not defined $d) {
        die $@
    };

    # Go
    d, err := get_delta()   // return err != nil on error
    if err != nil {
        fmt.Fatal(err)
    }

Du schlägst gerade etwas vor, was dem von „C“ entspricht. (Nicht falsch
verstehen, ich finde „C“ eine super Sprache, sollte jeder lernen, der
was mit Programmieren tut.)

--
Heiko

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